Fußball-Oberliga: Spfr Dorfmerkingen – 1. FC Rielasingen-Arlen (Samstag, 14 Uhr, Röser-Arena). – Vier Spieltage vor Saisonende ist die Tabelle der Oberliga Baden-Württemberg wieder begradigt. Alle Mannschaften weisen 34 Spiele auf und der Endspurt im Kampf um den Aufstieg und gegen den Abstieg biegt in die Zielgerade ein.

Duell zwischen Freiberg und den Kickers

An der Spitze liefern sich der SGV Freiberg und die Stuttgarter Kickers einen spannenden Zweikampf. Am Ende der Tabelle dürften neben dem feststehenden Absteiger FV Lörrach-Brombach auch der TSV Ilshofen und der 1. FC Bruchsal wohl nicht mehr zu retten sein.

Damit bleiben bei sechs Absteigern noch vier Mannschaften, die die weiteren drei Absteiger unter sich ausmachen: Astoria Walldorf II, Dorfmerkingen, Linx und der Freiburger FC. Wobei es noch einen Absteiger weniger geben könnte, wenn sich der Zweitplatzierte in der Aufstiegsrunde gegen die Vertreter aus Hessen und Südwest durchsetzen sollte.

Hegauer wollen Linx-Pleite vergessen machen

Damit greift der 1. FC Rielasingen-Arlen am Samstag bei den Sportfreunden Dorfmerkingen in den Kampf um den Klassenerhalt ein. Die weite Fahrt auf die Ostalb ins Härtsfeld wollen die Hegauer nicht ohne Punkte abschließen, nachdem sie in der vergangenen Woche gegen den SV Linx in den Schlussminuten einen schon sicher geglaubten Sieg aus den Händen gegeben hatten.

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Nach vier Englischen Wochen in Folge waren die Rielasinger in dieser Woche froh, endlich einmal wieder durchatmen zu können. Nun können die restlichen Spiele im gewohnten Wochenendrhythmus absolviert werden. Albert Malaj, Laurin Tost und Noah Schiffner kehren wieder in den Kader zurück, allerdings fallen Tobias Bertsch und Dennis Klose verletzt aus, sodass sich die personelle Situation des kleinen Kaders nicht wirklich verbessert.

Dorfmerkingen kleinster Oberliga-Standort

Für den Gastgeber geht es schlicht ums sportliche Überleben in der Oberliga. Dorfmerkingen, ein Teilort der Gemeinde Neresheim und mit 1012 Einwohnern kleinster Oberliga-Standort, hat in dieser Saison bisher eine Achterbahnfahrt hinter sich. Nach einem schwachen Start mit vier Niederlagen kämpften sich die Ostälbler bis zur Winterpause wieder einigermaßen heran, blieben nach Wiederbeginn bei vier Siegen sechsmal ungeschlagen und waren mit dieser kleinen Serie drauf und dran, auf die Nichtabstiegsplätze zu springen.

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Die vergangen Wochen blieben jedoch arm an Erfolgen, zwar blieben die Sportfreunde zuletzt vier Spiele ungeschlagen, doch neben drei Unentschieden gewannen sie lediglich in der Nachspielzeit mit 2:1 beim Absteiger Lörrach-Brombach. Am vergangen Mittwoch verpasste die Mannschaft von Ex-VfB-Profi und Urgestein Helmut Dietterle mit einem 0:0 gegen die TSG Backnang den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Dabei bot man doch eher einen müden Kick gegen einen Gast aus Backnang, der „auf dem Zahnfleisch daherkam“ (so TSG-Trainer Marinic).

Kampfstarker Gegner

Nach dieser mauen Partie wird sich die Talwiesen-Elf wohl auf einen kampfstarken Gastgeber einstellen müssen, der mit einem Punkt Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz weiterhin alle Chancen auf ein glückliches Saisonende hat. Allerdings wissen die Sportfreunde auch, dass sie schnell in die Erfolgsspur zurückkommen müssen, steht zum Saisonfinale noch das vielleicht für beide entscheidende Finale gegen die Stuttgarter Kickers an. (te)