Fußball-Landesliga: FC GutmadingenFC Bad Dürrheim (Samstag, 16 Uhr). Im Landesliga-Derby zwischen dem FC Gutmadingen und dem FC Bad Dürrheim treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die trotz eines Remis zum Auftakt mit breiter Brust aufspielen werden.

Der FC Gutmadingen befindet sich nach dem überzeugenden, weil hart erarbeiteten 1:1 beim Titelkandidaten F.A.L. im Aufwind. „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben, nachdem wir nach der Vorbereitung nicht genau wussten, wo wir stehen“, betont Trainer Steffen Breinlinger. Dennoch habe seine Mannschaft noch zu viele Hochs und Tiefs im Spiel gezeigt und die Konstanz über 90 Minuten vermissen lassen. Daran wolle der Trainer im anstehenden Derby gegen den FC Bad Dürrheim ansetzen. „Vor allem in den Zweikämpfen und bei den ersten sowie zweiten Bällen müssen wir schneller ins Spiel finden“, analysiert der Trainer. Mit Bad Dürrheim erwartet Breinlinger einen Gegner auf ähnlichem Niveau wie F.A.L. vor einer Woche. „Sowohl taktisch als auch qualitativ sind die beiden Mannschaften sehr gut. Wir wissen genau, was auf uns zukommt. Es müssen alle Rädchen ineinandergreifen, damit wir etwas Zählbares zu behalten, was unser Ziel ist.“

Nicht dabei helfen werden Ahmet Keysan (Urlaub) und Tobias Kienzler, bei dem ein Muskelfaserriss in der Wade vermutet wird. Wie schon in Frickingen wird an dessen Stelle Tobias Steri auflaufen, der seinen Job als Rechtsverteidiger sehr ordentlich machte.

Der FC Bad Dürrheim startete mit einem 1:1-Unentschieden gegen die SG Dettingen-Dingelsdorf in die neue Saison. Auch wenn durchaus ein Sieg für die Kurstädter möglich gewesen wäre, war Trainer Enrique Blanco nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und sieht diese auf einem guten Weg. Gegen Gutmadingen müssen die Kurstädter jedoch effektiver vor dem Tor werden: „Wir werden daran arbeiten, im Torabschluss kaltschnäuziger zu werden. In der Vorsaison setzte sich die Blanco-Elf klar mit 4:0 durch. Wollen die Kurstädter auch in dieser Saison im Aufstiegsrennen eine Rolle spielen, müssen sie am Samstag ihrer Favoritenrolle gerecht werden.