Fußball-Landesliga: FV Walbertsweiler-Rengetsweiler – FC Bad Dürrheim (Samstag, 16 Uhr). – Wenn eine Mannschaft nach sechs Saisonspielen noch keinen einzigen Punkt hat, dabei erst vier Tore erzielt hat, hingegen 23 hinnehmen musste, dann kann man von einem kapitalen Fehlstart sprechen.

Doch für FV-Trainer Daniel Schwager kommt das nicht ganz überraschend, auch wenn er es sich ein wenig weniger drastisch gewünscht hätte. „Der Grund ist mit Sicherheit der große Umbruch, den wir in diesem Sommer hatten. Einige erfahrene Spieler haben aufgehört oder treten kürzer, und die jüngeren Spieler müssen sich erst noch an die Landesliga gewöhnen“, erklärt er. Allerdings: Geht die Gewöhnungsphase zu lange, dann könnte der Abstand zum gesicherten Mittelfeld schon zu groß sein.

Zu viele individuelle Fehler in der Defensive

Schwager hat auch schon analysiert, wo er den Hebel ansetzen muss: „Momentan bekommen wir viel zu viele Gegentreffer durch teils individuelle Fehler und in der Offensive agieren wir zum Teil sehr hektisch. Dadurch bleiben dann leider zu oft die Erfolgserlebnisse aus. Wir versuchen einfach, diese Themen im Training zu bearbeiten und dann im Spiel umzusetzen.“

Nun kommt mit dem FC Bad Dürrheim das neben dem FV zweite Landesligateam, das in dieser Spielzeit noch sieglos ist. Stellt sich daher aus FV-Sicht schon jetzt die Frage: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Trainer Schwager warnt vor Gegner Bad Dürrheim

„Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Denn der FC Bad Dürrheim hat zwar auch noch nicht gewonnen, aber schon einige Male Unentschieden gegen starke Teams gespielt“, warnt der FV-Coach davor, einen Pflichtsieg zu erwarten oder den Gegner am aktuellen Tabellenstand zu messen. „Was man aus der Liga hört, muss das eine extrem spielstarke Truppe sein“, berichtet er weiter. Dennoch gibt er sich vor dem Spiel optimistisch: „Wir hoffen natürlich, ein gutes Spiel abzuliefern und die ersten Punkte bei uns zu behalten.“

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Immerhin: So, wie es Mitte der Woche aussah, könnte Schwager am Samstag personell wieder aus dem Vollen schöpfen. „Wenn im Training nichts passiert, sollten alle Spieler fit sein“, vermeldet er zuversichtlich.