Fußball-Landesliga: Das war ein echter Kaltenstadler-Sonntag in Denkingen! In der 13. Minute konnte der Denkinger Offensivspieler Lukas Kaltenstadler nach einem schönen Angriff nur mit einem Foul im Strafraum gebremst werden – eine Rote Karte für einen Gästespieler und damit 77 Minuten in SVD-Überzahl sowie ein Strafstoß, der zum 1:0 führte, waren die Folgen.

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„Das ist sicherlich ideal für uns gelaufen, auch wenn es danach so etwas wie einen Zehn-Mann-Effekt gab und bei uns trotz Überzahl wenig lief“, beurteilt SVD-Trainer Helmut Wunderlich, der in seinem zweiten Spiel auf der SVD-Trainerbank gleich den ersten Saisonsieg feiern durfte, den frühen Schlüsselmoment.

Erst die Vorbereitung zum 2:0

Doch damit hatte Lukas Kaltenstadler, der am Sonntag seinen 22. Geburtstag feierte, sein Pulver noch nicht verschossen. Zum richtigen Zeitpunkt, kurz vor der Pause, fiel dann das 2:0 – vorbereitet von Lukas Kaltenstadler, vollendet von Julian Widmann. „Das hat uns geholfen, denn selbst nach der 1:0-Führung war die Verunsicherung der Mannschaft noch spürbar“, analysierte Wunderlich.

Nach einer Stunde der eigene Treffer

Nach der Pause dann machte sich die Überzahl zunehmend bemerkbar, und nach einem weiteren Angriff über die Außenbahn stand nach einer Stunde Lukas Kaltenstadler goldrichtig: 3:0 – die Entscheidung. Das Geburtstagskind durfte sich wenig später ausruhen, sein Bruder Moritz wurde für ihn eingewechselt und kam so zu seinem Landesligadebüt im Dress des SV Denkingen. Den Schlusspunkt setzte – konsequenterweise – Moritz Kaltenstadler mit seinem Treffer zum 4:0.

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Im siebten Anlauf der erste Saisonsieg, einen direkten Rivalen distanziert und die Abstiegsränge verlassen – für Wunderlich wichtige Aspekte bei der Bewertung des Spiels, denn das 4:0 war „extrem wichtig für die Köpfe der Spieler!“ Dass zudem das taktische Konzept, verstärkt über die Außenbahnen zu agieren, so gut aufging, gibt sicherlich weitere Sicherheit, sodass die Denkinger nun ambitionierter am Sonntag zum Derby nach Frickingen fahren können.

Wunderlich erwartet schwere Partie gegen F.A.L.

Wunderlich ahnt schon, dass es da schwerer wird, denn „F.A.L. ist eine der besseren Mannschaften der Liga. Qualitativ hat die Mannschaft im Defensivbereich vielleicht verloren, aber nach vorne ist noch reichlich Qualität.“

Die Statistik blendet Helmut Wunderlich dabei besser aus, denn bei drei Auswärtsspielen traf der SV Denkingen lediglich einmal das Tor. Allerdings verkauften sich die Linzgauer stets gut, ließen dabei aber zu viele Chancen ungenutzt. Sowohl in Dettingen, als auch in Singen oder Walbertsweiler war mehr drin für das Team.

Aber: „Für‘s Schönspielen gibt es keine Punkte, wir müssen einfach aus den Chancen mehr machen“, hofft Trainer Wunderlich, dass der 4:0-Sieg gegen Marbach nun der erste Schritt nach oben war, in der Folge die nötigen Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden.

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