Fußball-Landesliga: FC Löffingen – FC Furtwangen 7:2 (1:2). – Mit 210 Zuschauern hatte das Hochschwarzwald Derby seine Anziehungskraft nicht verfehlt. Die Zuschauer, zahlreiche auch aus Furtwangen, sahen ein spannendes und unterhaltsames Spiel.

Trotz der frühen 1:0-Führung der Gastgeber durch einen Kopfball von Marco Schwirtz in der 9. Minute, trumpften in der 1. Halbzeit über weite Strecken die Gäste auf.

Marco Kopp ist dreifacher Torschütze

Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit gravierend ändern, als die Gäste durch die Gelb/Rote Karte geschwächt waren. Der FC Löffingen war bereits mit Beginn der zweiten Halbzeit auf Volltouren, wobei die Torlawine durch Umstellung von Trainer Klausmann auf das 4:3-System zusätzliche Kräfte frei machte.

Video: Joachim Hahne

Der dreifache Torschütze Marco Kopp eröffnete den Torreigen, wobei die Gäste in der Konzentration nachließen und die Gastgeber aufdrehten. Die Torchancen der Gastgeber wurden durch sehr gute Kombinationen mit schnellen Spiel über die Flügel am laufenden Band kreiert. In den Schlussphasen schöpften die beiden Trainer das Auswechselkontingent aus.

Video: Joachim Hahne

Tore: 1:0 (9.) Schwirtz, 1:1 (25.) Ringwald, 1:2 (40.) Kaltenbach, 2:2 (52.) Kopp, 3:2 (66:) Schwirtz, 4:2 (71.) Kaufmann, 5:2 (83.) Kopp, 6:2 (86.) Kopp, 7:2 (87.) Trenkle. – SR: Gumz. – Bes. Vork.: Gelb/Rot (59.) Morreale (FC Furtwangen). – Z: 210.

Trainer Jörg Klausmann (FC Löffingen): „Ich war natürlich mit diesem Kantersieg sehr zufrieden, wobei wir in der ersten Halbzeit nicht überzeugen konnten. Mit diesem Sieg konnten wir uns in der Tabelle nach vorne arbeiten und gehen zuversichtlich am kommenden Sonntag ins Auswärtsspiel zum FC Schonach.“

Trainer Uwe Müller (FC 08 Furtwangen): „Ich bin stinksauer“, so der Gästetrainer. „Es war eine desolate Leistung und nach der guten ersten Viertelstunde hätten wir durchaus die Chance besser nutzen müssen. Über weite Strecken sah es in der zweiten Halbzeit nach Arbeitsverweigerung aus. Ein Knackpunkt war auf alle Fälle die Gelb/Rote Karte in der 59. Minute.“