Fußball, Landesliga: FC FurtwangenFC Löffingen (Freitag, 19 Uhr). 167 Tage nach dem letzten Spiel der abgebrochenen Vorsaison rollt am Freitagabend wieder der Ball in der Landesliga. Das Eröffnungsspiel zwischen Furtwangen und Löffingen bietet nicht nur den Kampf zweier traditionsreicher Lokalrivalen, sondern auch das Duell zweier langjähriger Bekannter an der Seitenlinie.

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Sowohl der FC Furtwangen als auch der FC Löffingen installierten zu Saisonbeginn einen neuen Trainer. Uwe Müller beerbte Mustafa Gürbüz bei den Bregtälern, auf der anderen Seite folgte Jörg Klausmann auf Uli Bärmann. Die beiden neuen Chef-Anleiter sind einander sehr vertraut, waren beispielsweise gemeinsam Jugendtrainer beim FC 08 Villingen und standen sich in den letzten Spielzeiten oft in der Bezirksliga gegenüber. „Wir kennen uns seit Ewigkeiten und haben oft gegeneinander gespielt“, sagt Uwe Müller. „Wir respektieren uns sehr. Welchen Matchplan er am Freitagabend hat, kann ich jedoch nicht sagen“, ergänzt der aus Furtwangen stammende Jörg Klausmann.

Aufseiten der Löffinger ist die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel seit gut fünf Monaten groß. „Einige Spieler haben extra ihre Schicht verschoben, um dabei zu sein. Freitagabend, Derby, Eröffnungsspiel – das sollte Spaß machen“ erklärt Klausmann. Der Großteil der Startelf steht bereits; auf zwei, drei Positionen entscheiden das Bauchgefühl des Trainers und die letzten Trainingseindrücke. So kämpfen beispielsweise im Kasten Marcel Wetterer und Frank Trenkle noch um den Status als Nummer eins. Florian Isele, Tobias Ketterer und Felix Kohler werden verletzungsbedingt ausfallen. Klausmann: „Wir werden dennoch mit etwa 18 Mann nach Furtwangen fahren und können dort bestehen. Die Mentalität muss passen. Das Spiel wird im Zentrum und durch die Zweikämpfe entschieden.“

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In dieselbe Kerbe schlägt auch Trainerkollege Uwe Müller. „Ich erwarte viele Zweikämpfe. Es wird ein Ringen auf Biegen und Brechen. Wer die größere Laufbereitschaft an den Tag legt, hat gute Chancen“, wagt der Furtwanger Trainer eine Prognose. Auch Müller muss drei zum Teil schmerzhafte Ausfälle beklagen. Jens Fichter klagt bereits seit Wochen über Schmerzen im Knie und wird genauso ausfallen wie Jan Meier, der an einer Zerrung laboriert.

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Diese Ausfälle will Müller jedoch nicht als Ausrede gelten lassen. Stattdessen fordert der Trainer ein konzentrierteres Auftreten seiner Mannschaft als noch zuletzt beim 0:5 im Verbandspokal beim Türkischen SV Singen oder beim 2:7-Test gegen den FSV Schwenningen. Das exakte Leistungsvermögen seiner Mannschaft vermag Müller zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einzuschätzen. „Es ist dieses Jahr aufgrund der langen Pause noch viel schwerer als sonst, den Stand des Teams vor dem ersten Punktspiel einzuschätzen. Sicher ist jedoch, dass wir die Partie topmotiviert und sehr optimistisch angehen werden.“

Kaltenbach kehrt zurück

Bei den Furtwangern gab es noch einen „Last-Minute-Transfer“. Florian Kaltenbach, der die Bregtäler vergangenes Jahr in Richtung FC 08 Villingen II verließ, kehrt zu den Grün-Weißen zurück. Müller ist natürlich sehr froh, dass diese Verpflichtung noch geklappt hat: „Florian ist einer der besten Stürmer der Liga.“ Die Spielgenehmigung wurde am Donnerstag erteilt, sodass Kaltenbach gegen Löffingen voraussichtlich im Kader stehen wird.

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