Fußball-Landesliga: Der FC Bad Dürrheim muss ab sofort auf die Dienste der erfahrenen Spieler Mustafa Akgün und Isa Sabuncuo verzichten. Zunächst gab es Gerüchte, beide Fußballer hätten sich mit dem Trainer und der Vereinsführung überworfen. Diese Darstellung weist Bad Dürrheims Vorsitzender Benjamin Wildgruber entschieden zurück. „So etwas zu behaupten, ist absoluter Blödsinn. Beide Spieler sind an uns herangetreten und haben um ihren Abschied gebeten“, betont Wildgruber.

Nach der Darstellung des Vorsitzenden habe Akgün nach den vergangenen Spielen unter Schmerzen gelitten, die nur mit Schmerzmitteln gelindert wurden. Sabuncuo habe mit der Meisterschule begonnen und somit zeitlich nicht mehr die Möglichkeit, der Mannschaft in dem gewünschten Rahmen zu helfen. „Ich bedauere beide Abgänge sehr, verstehe aber auch die Argumente der Spieler. Beide haben sich in würdigen Rahmen von der Mannschaft verabschiedet“, ergänzt Wildgruber.

Zumindest Akgün bestätigt die Aussage von Wildgruber. „Mein Abgang hat nullkommanull mit dem FC Bad Dürrheim zu tun. Ich habe mich da immer wohlgefühlt. Meine Schmerzen sind inzwischen chronisch. Ich muss eine Pause machen, würde aber gerne wieder in der Fußballsport zurückkehren.“

Zumindest einen Ersatz haben die Kurstädter schnell gefunden. Dimitri Bärwald, der bereits in der Verbandsliga für die Kurstädter spielte, kehrt von der FSV Schwenningen zurück und stand bereits am vergangenen Samstag beim Punktspiel in Neustadt in der Startformation der Kurstädter. Wildgruber: „Wir hatten mit ihm schon länger Kontakt. Letztlich hat Schwenningen uns keine Steine in den Weg gelegt.“