Fußball-Landesliga: FC FurtwangenFC Schonach (Samstag, 15 Uhr). Binnen sechs Minuten entschied Furtwangen durch zwei Treffer das Hinrundenspiel in Schonach. Inzwischen sind beide Mannschaften, drei Punkte voneinander getrennt, im Tabellenkeller angekommen und die Schonacher sogar im Besitz der roten Laterne. Somit ist klar: Beide Teams aus den nur 15 Kilometer getrennten Städten brauchen drei Punkte und müssen auf Sieg spielen.

Das erste Saisonduell spielt für Mustafa Gürbüz, Trainer des FC Furtwangen, in der Spielvorbereitung keine Rolle mehr. Nur ein Aspekt sei gleich: „Beide Teams haben gewaltige personelle Sorgen.“ So wird bei den Gastgebern einmal mehr Jan Meier nicht zur Verfügung stehen und Jakob Prezer wohl eher auch nicht. Gürbüz wird weitgehend der Elf vertrauen, die am vergangenen Wochenende mit 3:5 Toren bei F.A.L. unterlag. Erfahrene Akteure wie Roman Rudenko, Lukas Schmitz oder Ali Günes sollen vorangehen.

Unter der Woche haben die Bregtäler bei nicht ganz idealen Bedingungen trainiert. In den Abendstunden war der Kunstrasen leicht gefroren. „Wir haben unser Programm durchgezogen und wollen spielen. Sollte es witterungsmäßig anders kommen, akzeptieren wir es auch“, ergänzt Gürbüz. Er hat unter der Woche seine Akteure auf das Spiel eingestellt. „Wir haben uns nicht mit einem möglichen Ausfall beschäftigt. Wir müssen die Köpfe frei haben und die Spannung hochhalten. Mit drei Punkten wollen wir uns von der Abstiegszone lösen“, wünscht sich der Coach.

Auch Schonachs Trainer Alex Fischinger musste im Training improvisieren. „Wir haben uns sinnvolle Alternativen überlegt, denn es bringt nichts, wenn sich bei unserer angespannten Personalsituation weitere Spieler verletzten.“ Im Abschlusstraining will Fischinger eher taktische Gespräche mit den Akteuren führen und an der Tafel mögliche Spielzüge einstudieren. Trotz des Spielausfalls am vergangenen Wochenende hat sich personell nichts getan. „Wir werden mit elf, zwölf Spielern anreisen. Dazu kommen einige Nachrücker“, sagt der Schonacher Coach.

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Fischinger ist sauer, dass sich durch den Spielausfall die Sperre von Yannick Kienzler um eine Woche verlängert hat. Eigentlich wäre Kienzler für das Derby frei gewesen, muss aber nun auch in Furtwangen zuschauen. „Das ist eine nicht nachvollziehbare Regelung. Keiner kann etwas für den Spielausfall. Ich hätte es akzeptiert, wenn er für das Nachholspiel gegen Singen die Sperre hätte absitzen müssen, aber nicht am Samstag.“ Die Heimpartie gegen Singen, für Sonntag, 15. Dezember, angesetzt, soll indes erst im kommenden Jahre ausgetragen werden. „Wir haben uns mit Singen bereits geeinigt. Ich hoffe, zumindest hier zeigt sich der Verband oder Staffelleiter einsichtig.“

Minimalziel der Schonacher ist es, mit einem Zähler den Abstand auf Furtwangen nicht größer werden zu lassen. Fischinger: „Noch lieber wären mir drei Punkte. Dann wäre die Lücke geschlossen und wir hätten eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr. Mit unseren Rückkehrern werden wir uns dann ganz anders präsentieren.“ Schonach steht Fischinger zufolge kurz vor der Zusage eines Neuzugangs in der Winterpause. Dieser Spieler bringt höherklassige Erfahrungen mit.

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