Fußball-Landesliga: FC ÜberlingenFC Schonach (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Schon der fünfte Spieltag hält für beide Mannschaften eine wegweisende Partie bereit. Der Drittletzte empfängt den Inhaber der Roten Laterne. Allein diese Konstellation zeigt, dass für beide Teams ein Sieg nahezu Pflicht ist, soll das Tabellenmittelfeld weiterhin im Blick bleiben. „Ich sehe die Konstellation nicht so dramatisch. Wir haben erst vier Spiele absolviert. Ich gehe davon aus, dass am Saisonende weder Überlingen noch der FC Schonach da stehen, wo sie gegenwärtig stehen“, nimmt Schonachs Trainer Alex Fischinger etwas Druck aus dem Kessel.

Für Fischinger zählen in der bisherigen Bilanz nicht nur Zahlen. „Unsere jüngsten Auftritte gegen Dettingen und Bad Dürrheim waren gut. Daher mache ich mir noch nicht die großen Sorgen. Unser erster Sieg wird bald kommen“, verbreitet der Trainer Zuversicht. Dass seine Elf zuletzt gegen Bad Dürrheim unterlag, war für Fischinger ein Stück weit auch Pech. Seine Elf sei nicht schlechter als der Gegner gewesen. Gefreut hat sich Fischinger, dass Gildas Asongwe die 90 Minuten durchgestanden hat und in Überlingen mit einem noch stärkeren Torjäger zu rechnen sei.

Etwas überraschend kommt für Fischinger, dass auch die Überlinger in der gleichen Tabellenregion unterwegs sind. „Das ist eine gute Mannschaft, die wir nicht am Tabellenstand messen werden. Andererseits kennen in Schonach alle die Gründe, warum wir wohl noch bis zur Winterpause brauchen werden, um schlagkräftiger zu sein. Wichtig ist mir der Glaube an die eigene Stärke und den sehe ich bei meinen Spielern“, fügt Fischinger an. Er ist sich sicher, dass seine Spieler erneut einen couragierten Auftritt zeigen werden. Nun gelte es, sich dafür zu belohnen. Die beiden Neuzugänge Nick Herner und Jannick Imhof gehören am Samstag noch nicht zum Landesliga-Kader.