Fußball-Landesliga: FC FurtwangenFC Bad Dürrheim (Samstag, 15 Uhr). Mit zehn Punkten ist Furtwangen die aktuell zweitbeste Heim-Elf der Liga. Die Bad Dürrheimer kommen als viertbestes Auswärtsteam. Eine interessante Konstellation. In der vergangenen Saison holte sich Bad Dürrheim in den zwei Duellen vier Punkte.

Die Furtwanger haben einige Personalsorgen. So war es Trainer Mustafa Gürbüz zuletzt nicht möglich, mit Wechseln neue Akzente zu setzen. Bis zum Samstag wird sich wenig tun. Jan Meier fehlt aus beruflichen Gründen, Roman Rudenko weilt im Urlaub und auch beim verletzten Jakob Prezer ist eine Rückkehr eher unwahrscheinlich. „Der Schuh drückt hinten und vorne. Ich hatte unter der Woche nur 13, 14 Spieler vom Landesliga-Kader im Training und dazu einige Akteure aus der zweiten Mannschaft. Wir müssen die Situation annehmen, auch wenn sie unbefriedigend ist“, sagt Gürbüz.

Für die Partie gegen Bad Dürrheim wünscht sich Gürbüz einen mutigen Auftritt seiner Schützlinge, so wie es die Elf zuletzt in den Heimpartien gegen Singen und Gottmadingen zeigte. „Die Moral in der Mannschaft ist gut. Wir haben fleißig trainiert und freuen uns auf die kommende Partie.“ Seine Mannschaft werde Chancen bekommen, die möglichst gleich im ersten Anlauf genutzt werden sollen.

Die Bad Dürrheimer haben laut ihrem Trainer Enrique Blanco „eine sehr gute Trainingswoche absolviert“. Nun will der Übungsleiter diese Fortschritte auch im Spiel sehen. „Dass unsere erste Halbzeit zuletzt gegen Singen nicht gut war, haben die Jungs eingesehen. Wir wollen zeigen, dass wir gefestigter auftreten. Die Ergebnisse der vergangenen Saison spielen keine Rolle mehr. Beide Mannschaften haben sich verändert“, fügt Blanco an.

Auffallend ist, dass beide Mannschaften defensiv zu den stabilsten Teams der Liga gehören. Furtwangen kassierte erst zehn Gegentore, die Kurstädter elf. „Wir sind in der vergangenen Saison manchmal noch ins Verderben gelaufen. Daher war es mir ein Anliegen, die Abwehrarbeit zu verbessern. Grundsätzlich sind wir jedoch eine Mannschaft, die die offensive Spielweise bevorzugt“, so Blanco.

Personell hat Blanco deutlich mehr Möglichkeiten als sein Gegenüber. Nur der gegen Singen verletzt ausgefallene Loris Castelli fehlt diesmal im Kader und wird drei bis vier Wochen pausieren müssen. Wer dafür in die Startformation rückt, lässt Blanco noch offen: „Glücklicherweise haben wir im Training viele Spieler mit ihren Leistungen gezeigt, dass sie bereit sind. Wie immer werde ich auch diesmal gute Trainingsleistungen belohnen.“

Weitere Berichte, Videos und Texte zur Landesliga, Staffel 3, finden Sie hier: