Fußball-Landesliga: FC 08 Villingen II – FC Löffingen (Samstag, 17.30 Uhr). Ein Treffer von Florian Kaltenbach entschied das Vorrundenspiel in Löffingen für die Nullachter. Im November des vergangenen Jahres hatten die Löffinger drei Punkte aus Villingen entführt. Beide Teams kassierten am vergangenen Spieltag Niederlagen, was für Spitzenreiter Villingen kaum Auswirkungen hatte. Löffingen läuft hingegen Gefahr, auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.

FC 08 Villingens Trainer Marcel Yahyaijan hat seinen Akteuren unter der Woche klar gemacht, dass mit einer Leistung wie zuletzt in Neustadt auch gegen Löffingen nichts zu holen sei. Gleichzeitig machte Yahyaijan aber auch deutlich, dass diese Niederlage kein Beinbruch sei. Immerhin war es erst die dritte Niederlage der Elf im gesamten Kalenderjahr 2019. Der Coach hofft, dass seine Spieler am Samstagabend wieder mehr Lauf- und Kampfbereitschaft zeigen. „Fußballerische Elemente sind zwar schön anzusehen, aber sie reichen nicht immer, um Erfolg zu haben. Die Grundtugenden müssen gerade bei diesen äüßeren Bedingungen in den Vordergrund rücken.“ Es gebe jedoch keinen Grund, jetzt alles schlecht zu reden, dazu habe die Elf bisher zu gut gespielt.

Im Villinger Tor wird diesmal Lavdrim Amiti stehen, nachdem Yahyaijan allen drei Torhütern Einsatzzeiten im Jahresfinale versprochen hatte. Manuel Passarella ist gesperrt. Nach dem Ausrutscher in Neustadt will Yahyaijan einen guten Abschluss vor eigenem Publikum, bevor es eine Woche später nach Walbertsweiler geht. Wie der Trainer andeutete, wird das Spiel gegen Löffingen möglicherweise unmittelbar nach der Oberliga-Partie ebenfalls im Stadion und nicht auf Kunstrasen ausgetragen.

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Die Löffinger wurden unter der Woche von Co-Trainer Frank Löffler auf die Partie vorbereitet, da sich Uli Bärmann im Urlaub befindet. „Wir sind aktuell durch die vielen Verletzungen eine sehr kleine Gruppe. Jetzt kamen auch noch Krankheiten dazu, sodass wir bis Samstag abwarten müssen, wer überhaupt zur Verfügung steht“, sagt Löffler. Erwischt hat es unter anderem auch Simon Weißenberger. Löffler hat seinen Spielern empfohlen, sich im Vorfeld der Partie nicht zu sehr mit der Tabelle zu beschäftigen. Er bescheinigt den verbliebenen Fußballern konzentrierte Trainingseinheiten, auch wenn auf den gefrorenen Plätzen Abstriche gemacht werden mussten. Löffler: „Wir sind positiv gestimmt. Die Jungs sollen noch mal Spaß haben und versuchen, den Favoriten zu ärgern. Dass wir aktuell nur Außenseiter sind, müssen wir nicht extra betonen.“

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