Fußball-Landesliga: Der Oktober 2019 begann eher trist und grau für den FV Walbertsweiler-Rengetsweiler. Nach der 2:5-Niederlage bei der SpVgg F.A.L. übernahm die Elf von Trainer Daniel Schwager wieder die Rote Laterne. Bitter, zumal der FV damals bereits 2:0 führte. In acht Saisonspielen wurden gerade mal fünf Punkte verbucht. Das Torverhältnis von 13:23 Toren zeigt ein weiteres Dilemma, die löchrige Abwehr.

Das könnte Sie auch interessieren

Gute Laune durch drei Siege in Folge

Nun, Ende Oktober, ist von einem Herbst-Blues beim FV nichts mehr zu spüren. Drei Siege in Folge, zum Teil sogar deutliche, sorgten für bessere Laune und den Sprung in die obere Tabellenhälfte. 13 Tore standen nach dem achten Spieltag zu Buche, weitere 13 gab es in den letzten drei Spielen. Und die Abwehr stand, ließ jeweils nur ein Gegentor zu. Am vergangenen Wochenende war mit dem 3:0-Pausenstand gegen Löffingen schon fast eine Vorentscheidung gefallen, doch Florian Müller & Co. legten noch weitere drei Treffer nach.

Nie die Hoffnung aufgegeben

„Wir waren eigentlich in jedem Spiel, bis auf das bei F.A.L., für Punkte gut. Aber leider haben wir es dann in den entscheidenden Situationen nicht geschafft, die Spiele in unsere Richtung zu bringen“, sagt FV-Coach Daniel Schwager, der nie die Hoffnung aufgegeben hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Liga ganz eng beieinander

Jetzt kann er zufrieden bilanzieren: „Das machen wir momentan wesentlich besser.“ Allerdings ist die Liga so eng beieinander, dass man zwar vom Tabellenende in drei Spielen auf Rang sieben aufsteigen, aber nahezu gleich schnell wieder nach hinten durchgereicht werden kann. Daher weiß Schwager auch die aktuelle Lage realistisch einzustufen: „Natürlich haben wir uns durch diesen Zwischenspurt etwas Luft verschaffen können. Das tut uns auch richtig gut. Aber wir müssen trotzdem weiterhin in jedem Spiel alles geben und dürfen uns jetzt nicht darauf ausruhen.“

Als nächstes gegen Gutmadingen

Im November steht zunächst das Spiel gegen den FC Gutmadingen auf dem Programm. Und hier erwartet Schwager keine leichte Aufgabe: „Das wird eine sehr intensive Begegnung. Der FCG wird alles daran setzen, um mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld wieder herzustellen.“ Der Aufsteiger hat schließlich nichts zu verschenken. Doch der FV Walbertsweiler-Rengetsweiler möchte natürlich den Rückenwind in den November mitnehmen und die kleine Siegesserie zu einer großen ausbauen.

Alles zur Landesliga gibt es hier