Fußball-Landesliga: FC Bad DürrheimFC Singen (Samstag, 15.30 Uhr). Obwohl die Kurstädter mit einem Vorsprung von neun Punkten auf den kommenden Gegner in die Partie gehen, zeichnet sich für den FC Bad Dürrheim eine schwierige Partie ab. Einerseits spielte der Gast bisher unter dem gewohnt guten Niveau; andererseits hat sich der Verein vom Hohentwiel unter der Woche von seinem Trainer Wolfgang Stolpa getrennt. Die jüngste 1:6-Heimpleite gegen die SG Dettingen war offenbar eine Niederlage zu viel. „Für uns ändert sich durch den Trainerwechsel nichts. Natürlich wird Singen nun noch mehr Leistung bringen und sich auch personell verändern. Wir aber wussten schon vorher, welches Potenzial in der Mannschaft steckt und haben an unserer Vorbereitung nichts verändert“, sagt Bad Dürrheims Trainer Enrique Blanco.

Die jüngste Niederlage in Villingen haben die Kurstädter mittlerweile aus den Köpfen gestrichen und nehmen die positiven Aspekte mit. „Auch diese Partie hat uns weitergebracht. Wir haben viele neue Erfahrungen gewonnen, die uns in Zukunft helfen werden. Die Stimmung in der Kabine ist ausgezeichnet. So gehen wir auch die Aufgabe gegen einen Gegner an, der mit einigen ehemaligen Oberliga- und Verbandsligaspielern gespickt ist“, ergänzt Blanco. Ihn freut, dass seine Spieler zuletzt ein deutlich höheres Tempo spielen, den Ball besser laufen lassen und die Abstimmung der Laufwege immer besser funktioniert.

Blanco baut auf den Kader, der bereits in Villingen zur Verfügung stand. Möglicherweise kehrt Isa Sabuncuo zurück, den zuletzt eine Oberschenkelverletzung plagte. Fraglich ist der Einsatz von Hendrik Berg, der unter der Woche erkältet im Bett lag. Wie in den Partien zuvor wird sich Blanco nicht scheuen, einigen jungen Spielern das Vertrauen zu schenken. Akteure wie Jeremias Fischerkeller oder Tim Aschenbrenner haben sich inzwischen in die Mannschaft gespielt, wobei Fischerkeller bisher noch keine Einsatzminute verpasste. Auch der erst 17-jährige Luis Richter deutete in seinen zwei Einsätzen über rund eine halbe Stunde an, dass er immer näher an die Start-Elf heranrückt.