Fußball-Landesliga: Am Wochenende musste der FC Singen 04 seine vierte Niederlage in Folge hinnehmen – und was für eine: 1:6 auf eigenem Platz! Wolfgang Stolpa kennt zumindest einen Grund für die Klatsche: „Die SG hatte einen perfekten Tag. Die Torchancen wurde nahezu zu hundert Prozent genutzt“, so der Singener Coach. Individuelle Fehler, aber auch Gegentore nach Standards führten zu den Gästetreffern.

0:4 zur Pause

Zur Pause stand es bereits 0:4, doch beide Trainer hatten da das Spiel noch nicht abgehakt. „Gelaufen ist es immer erst dann, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Wir wollten noch eine saubere zweite Hälfte abliefern, konnten dann aber zum vierten Mal in Folge keine Tore schießen“, so Stolpa. Ein Dettinger Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:4 sorgte nochmals kurzzeitig für Hoffnung beim FC, doch spätestens mit dem 1:6 in der 77. Minute war der Gästesieg unter Dach und Fach.

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Effektive Dettinger

Gästetrainer Alex May war in der Pause trotz der deutlichen Führung noch nicht euphorisch: „Die Leistung meiner Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit war wirklich sehr, sehr gut. Wir waren unheimlich effektiv vor dem gegnerischen Tor. Daher sind wir mit einem sehr guten Gefühl in die Kabine gegangen. Wir wussten aber, dass der FC Singen 04 bei einem schnellen Treffer nochmal hätte zurückkommen können.“ Doch bis zum Abpfiff musste er nicht zittern, da mit dem 1:5 der Singener Widerstand gebrochen war.

Spielfreude und Effektivität

Nach einigen nicht optimal verlaufenen Spielen war für May wichtig, dass „die hohe Laufarbeit kombiniert mit Spielfreude und Effektivität“ die Grundlage für das gute Ergebnis waren. Nun gilt es, diesen Schwung in die beiden Heimspiele gegen den FC Furtwangen und den SC Gottmadingen-Bietingen mitzunehmen.

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Noch Leben im Team

Beim FC Singen 04 hingegen geht es in erster Linie darum, rasch die Wende hinzubekommen, da der Traditionsclub auf dem drittletzten Rang, einem möglichen Abstiegsplatz, steht. Wolfgang Stolpa registrierte allerdings im Gespräch mit den Spielern nach dem Abpfiff, dass durchaus noch Leben im Team ist. „Jetzt gilt es die Kräfte zu bündeln, wieder mal hinten zu Null zu spielen und aus dem Spiel heraus ein Tor zu schießen!“, so Stolpa. Klingt ganz leicht, wird es aber am Wochenende beim FC Bad Dürrheim sicherlich nicht.

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