Fußball-Landesliga: FV Walbertsweiler-Reng. – FC Bad Dürrheim (Samstag ,16 Uhr). (daz) Am ersten Spieltag gab es für beide Konkurrenten keinen Sieg. Während Bad Dürrheim aus dem Heimspiel gegen Stockach einen Punkt mitnahm, blieb Walbertsweiler in Dettingen (0:2) ohne Zähler. In der vergangenen Saison feierten die Kurstädter in Walbertsweiler einen 3:2-Erfolg und spielten auf eigenem Platz 2:2. Zwei torreiche Spiele.

Bad Dürrheims Trainer Enrique Blanco wird weitgehend auf den gleichen Kader wie am ersten Spieltag setzen. Mustafa Akgün und weitere im Urlaub weilende Spieler sind noch nicht zurück. Hendrik Berg wird beim Abschlusstraining noch einmal auf Herz und Nieren getestet, ob ein Einsatz in der Start-Formation Sinn macht. Blanco wird daher weiterhin „auf meine jungen Wilden“ setzen, die ihn gegen Stockach nicht enttäuscht haben. „Er macht richtig Spaß zu sehen, wie diese Jungs Vollgas geben. Dass sie noch Fehler machen, akzeptiere ich. Wir arbeiten daran, diese Fehler zu minimieren“, ergänzt der Trainer der Kurstädter. Er versucht, neben der fußballerischen Ausbildung auch psychologisch mit den Jungs zu arbeiten. „Zuschauerzahlen über 100 Besucher sind die Jungs aus den Spielen im Jugendbereich nicht gewöhnt. Gerade in Walbertsweiler kommt da einiges auf uns zu. Die Gastgeber dürfen immer auf den zwölften Mann setzen. Darauf sind wir vorbereitet, ebenfalls auf einen etwas holprigen Platz.“

Beim Gastgeber gab es im Sommer einige Veränderungen. Spielertrainer Bach ist weiter gezogen und mit Daniel Schwager hat nun ein Mann das Sagen, der Erfahrungen aus Pfullendorf mitbringt. „Walbertsweiler ist nicht schwächer als in der vergangenen Saison einzuschätzen. Wir müssen da sehr mutig spielen. Ich glaube nicht, dass es wie in unserem ersten Spiel ein 0:0 geben wird“, glaubt Blanco.