Fußball-Landesliga: FC NeustadtFC Schonach (Samstag, 14.30 Uhr). (daz) Schonach geht mit guten Erinnerungen in das Derby. In der vergangenen Saison holten die Schonacher sechs Punkte (2:1/1:0) gegen den Konkurrenten. Neustadt ist seit zwei Spieltagen Inhaber der roten Laterne und noch etwas mehr als der vier Punkte besser dastehende Gast unter Zugzwang.

„Die Tabelle spielt in so einem Derby keine Rolle. Beide brauchen die drei Punkte dringend“, sagt Neustadts Trainer Zejlko Cosic, dessen Elf seit sieben Spielen auf einen Sieg wartet. Gearbeitet haben die Gastgeber in den Übungseinheiten in erster Linie am Torabschluss, denn da herrscht Flaute bei elf Treffern in elf Spielen. „Die Trainingseinheiten unter der Woche waren sehr gut. Alle Spieler haben sehr gut und konzentriert mitgezogen. Wir wissen um unsere Situation und werden sie nicht permanent zum Thema machen“, betont Cosic. Allerdings ist fraglich, ob Torjäger Sam Samma (Oberschenkelzerrung) zum Einsatz kommt. Mit Hermann Takuete oder Tobias Gutscher gebe es jedoch weitere Spieler, die wissen, wo das Tor steht. Zudem setzt Cosic auf gute Standards, mit denen Schonach unter Druck gesetzt werden soll.

Unter der Woche hat der verletzte Stammtorhüter Manuel Werner wieder das Lauftraining aufgenommen. An einen Einsatz ist jedoch noch nicht zu denken. Musa Touray wird deshalb erneut zwischen den Pfosten stehen.

Einen Wechsel im Tor gibt es beim FC Schonach, nachdem Fabian Tiel vergangenes Wochenende einen Platzverweis kassierte. Benjamin Wolber wird seinen Platz einnehmen und Florian Szymczak auf der Bank sitzen. „Wegen des Wechsels im Tor mache ich mir keine Sorgen. Viel schwerer wiegt, dass Stammspieler auf dem Feld fehlen“, sagt Schonachs Trainer Alex Fischinger. Yannick Kienzler hat aus beruflichen Gründen abgesagt. Gildas Asongwe ist ebenso verletzt wie Tino Weiß. Ein dickes Fragezeichen steht hinter Niklas Ketterer, der in Gottmadingen mit einer Knieverletzung vom Platz musste. Einziger Lichtblick: Robin Burger steht nach seiner Platzwunde wieder zur Verfügung.

Auch für Fischinger spielt die Tabellenkonstellation in dem Spiel keine Rolle. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen, immer etwas schwergetan. Entscheidend wird sein, wer den größeren Willen zeigt. Diesbezüglich gab es bei uns zuletzt nichts zu kritisieren“, ergänzt Fischinger, dessen Elf aus den vergangenen fünf Spielen acht Punkte holte.

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