Fußball, Bezirksliga: Im Vorjahr war der SV Hölzlebruck mit Tabellenplatz drei eine der Überraschungsmannschaften der Bezirksliga. In der neuen Saison zählen die Hochschwarzwälder zum erweiterten Kreis der Meisterkandidaten und wollen den Favoritenschreck spielen.

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Mit breiter Brust geht der SV Hölzlebruck die angehende Spielzeit an. In den fünf Testspielen blieb das Team von Trainer Tobias Urban ungeschlagen und zeigte sich in der Offensive bereits in guter Frühform, was 21 erzielte Treffer unterstreichen. Ein Fragezeichen tut sich allerdings in der Hintermannschaft auf, wo nach den Abgängen von Pirmin Schlenker (Laufbahnende) und Christian Seifried (SV Titisee) zwei Leistungsträger den Verein verließen. „Es wird spannend zu sehen, ob wir die Defensive in den Griff bekommen“, sagt Trainer Urban. Dabei helfen soll neben Patrick Matt (2. Mannschaft) auch Manuel Bach, der aus der eigenen Jugend aufrückte und bislang einen starken Eindruck hinterließ. Auch die weiteren Neuzugänge Janis Sorgius (Jugend) und Niklas Waldvogel (FC Neustadt) weisen das Potenzial auf, echte Verstärkungen für den SV Hölzlebruck zu werden.

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Geblieben ist die Achse rund um Torjäger Alexander Winter, Mittelfeldspieler Peter Beha sowie Jan und Marc Grießhaber, sodass der SVH auch in der neuen Saison einen „kleinen, aber sehr feinen Kader“ (Urban) auf die Beine stellt. Allerdings stellt sich beim 20 Mann starken Kader die Frage, ob die Breite für allerhöchste Ansprüche genügt. „Wenn alles perfekt läuft und es uns gelingt, die Runde ohne größere Verletzungen zu überstehen, können wir bestimmt ganz oben mitmischen. Wenn der Kader jedoch schrumpfen sollte, wird es schwer“, blickt Trainer Urban voraus.

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Die Zielsetzung lautet daher eine Platzierung zwischen Rang drei und sechs. Dies entspricht auch dem eigenen Selbstverständnis des Clubs. „Wir sehen uns als Ausbildungsverein, der Spieler in der Bezirksliga entwickelt und dann an höherklassige Vereine abgibt“, so Urban. Gegen die Rolle als Geheimfavorit auf den Aufstieg wehrt sich der Trainer jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: „Wenn einer der Topfavoriten schwächelt, wollen wir da sein und dies ausnutzen. Wer weiß, vielleicht passiert dann sogar etwas Verrücktes.“

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