Fußball: Bezirksligist FC Pfaffenweiler muss zukünftig ohne Mittelfeldspieler Karsten Scheu planen. Der Villinger hat jetzt nach einigen Verletzungen seine Laufbahn beendet. „Gesundheitlich bin ich wieder richtig fit, doch ab sofort zählen für mich andere Prioritäten“, sagt der 29-Jährige.

Scheu begann einst in der Jugend des FC 08 Villingen und spielte danach bei der TSG Balingen und in Gärtringen. Schließlich zog es ihn für einige Jahre zum FC Bad Dürrheim, wo sein Vater Reiner lange als Trainer tätig war. 2018 ging Scheu schließlich zum FC Pfaffenweiler, wo er wie zuvor an anderen Stationen oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Vor allem ein Kreuzbandriss warf Scheu lange zurück.

Heute blickt der Mittelfeldspieler auf eine interessante Karriere zurück. „Höhepunkte waren für mich der Bundesliga-Aufstieg mit den A-Junioren des FC 08. Auch an das DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli mit dem FC 08 denke ich sehr gerne zurück.“ Den Bundesliga-Aufstieg 2008 schafften die Villinger unter Trainer Reiner Scheu, bevor in der Saison 2008/09 Dietmar Anders übernahm.

Eine Trainerlaufbahn schließt auch Karsten Scheu perspektivisch nicht aus. „Obwohl ich noch gar kein Trainer bin, hatte ich schon fünf Anfragen für den Job. Noch ist der Gedanke aber weit weg. Ausschließen möchte ich einen Trainerjob aber nicht“, ergänzt Scheu.

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Spielberechtigt sind beim FC Pfaffenweiler ab sofort Alexander und Jonas Weber, die bereits im Sommer von der A-Jugend des SV Zimmern zum Bezirksligisten kamen. Die Brüder aus Rietheim waren nach ihrem Wechsel in der ersten Saisonhälfte noch gesperrt.

Da einige Spieler noch im Ausland weilen oder angeschlagen sind, wird Anders noch einige Wochen bei der Aufstellung improvisieren müssen. Trainingsauftakt in Pfaffenweiler ist am 6. Februar. Das erste Testspiel steigt am 8. Februar beim FV Rottweil. Kurz davor oder danach will Anders auch entscheiden, ob er in Pfaffenweiler für eine weitere Saison verlängert. Erste Gespräche mit der Vereinsführung gab es bereits.