Spät, und letztlich zu spät befreite sich der FC RW Weilheim vor heimischer Kulisse von seiner Lethargie und musste so dem Gast die Punkte überlassen. TuS-Trainer Dennis Weiß war weit entfernt davon, den vierten Saisonsieg übertrieben aufzubauschen: „Erstaunlich dass es noch so spannend werden konnte, wo wir hier doch 4:0 geführt haben. Aber die Weilheimer haben in den letzten 20 Minuten gezeigt, was sie drauf haben“, deutete Weiß an, dass seine Elf trotz der sicheren Mittelfeldplatzierung längst nicht die Konstanz früherer Zeiten gefunden hat.

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Die Rot-Weißen waren noch nicht richtig auf dem Platz, da lagen sie schon zurück. Jochen Bürgin hatte mit dem ersten Angriff die Führung der Rebländer erzielt. Nach 26 Minuten legte Michael Flad nach. Zwar stellen Michael Hagmann und Oliver Neff dann um: „Wir kamen mit dem Efringer Spielsystem überhaupt nicht klar“, so Hagmann, doch die Gäste machten munter weiter, erhöhten durch Jonathan Wöhrle sogar auf 0:3 vor der Pause.

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Spätestens als Tobias Kimmelmann das 0:4 (55.) erzielt hatte, war die Partie – scheinbar – gelaufen. Der zur Pause für Marius Kaiser ins Spiel gerückte Patrick Merz tat de Spiel der Gastgeber gut. Prompt kam mehr Zug herein. Erst traf Louis Schanz zum Anschluss, dann machte Merz gar das 2:4. „Wir hatten noch ein paar gute Chancen“, so Hagmann, der von „Einbahnstraßenfußball“ in der Schlussphase sprach: „Letztlich kam die Aufholjagd aber zu spät.“

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