Video: Neithard Schleier

Fußball-Bezirksliga: FC Wittlingen – SV Buch 5:1 (2:1).

Mit dem Auftakt war Trainer Michael Hägele noch zufrieden, schließlich hatte Pascal Pecoraro bereits in der zweiten Minute nach einem Musterpass von Patrick Vögele mi dem 0:1 den FC Wittlingen kalt erwischt. In der Folge aber drehten die Gastgeber auf und kamen am Ende zu einem deutlichen Sieg: „Es war die richtige Reaktion auf die 1:3-Niederlage beim FC Hochrhein. Die Jungs haben das heute richtig gut gemacht“, lobte Trainer Tiziano Di Domenico seine Elf.

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Der SV Buch hielt nur bis zum 1:1 durch Richard Lorenz gut mit, vergab sogar Chancen zum zweiten Tor: „Mit etwas Glück machen wir das Ding“, so Hägele, der nach der deutlichen Niederlage keineswegs enttäuscht wirkte: „Wir stehen weiter gut in der Tabelle. Vor der Saison wären wir begeistert gewesen, hätte man uns diesen Start mit neun Punkten gegen solche Gegner prophezeit.“

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Mehr Sorge machten sich die Gäste um Schlussmann Simon Eckert, der mit Richard Lorenz heftig zusammenprallte. Ein leuchtendes Veilchen und ein großer weißer Turban erinnerten an den früheren Bayern-Mittelstürmer Dieter Hoeneß, der einst im Pokalfinale in solcher Aufwartung noch zwei Tore erzielte. Tore erzielte der lädierte Eckert zwar nicht, aber „zwei Mal hat er prächtig gehalten. Alle Achtung“, so Tiziano Di Domenico zur Leistung des Bucher Torwarts.

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Dass es am Ende ein deutliches 5:1 für den FC Wittlingen wurde, war für Hägele nicht nur den Temperaturen geschuldet: „Hinten raus ging einfach nichts mehr. Wir haben zu viele Fehler im Aufbauspiel gemacht und wurden teilweise richtig überrannt von den Wittlingern.“ Letztlich hätten seine Jungs in diesem Spiel das eine oder andere gelernt: „Es gibt jedenfalls keinen Grund, nun den Kopf hängen zu lassen.“

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Für Tiziano Di Domenico gab es ebenfalls keinen Grund, das Spiel zu relativieren: „Die Bucher kommen hier mit drei Siegen in Folge an, sind keine Laufkundschaft. Gegen so eine Mannschaft muss man erstmal fünf Tore schießen. Alle Akteure haben heute ihre Sache sehr gut gemacht. Es gibt keinen Grund, jemanden herauszuheben.“

Tore: 0:1 (2.) Pecoraro; 1:1 (18.) Lorenz; 2:1 (39.) Avellina; 3:1 (49.) Schneider; 4:1 (59.) Lorenz; 5:1 (90.) Glattacker. – SR: Axel Amann (Bettmaringen). – Z.: 300.

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