Fußball-Bezirksliga, Hochrhein

SV Weil II – FC RW Weilheim 1:2 (0:1). – Tore: 0:1 (20.) Grabe; 1:1 (54.) Mehmeti; 1:2 (69.) Zumkeller. – SR: Mirco Radtke (Maulburg). – Z.: 50. – Bes.: GR für Russo (SVW/90.+2).

Wenn es läuft, dann läuft es eben – der FC RW Weilheim feierte seinen vierten Sieg in Folge und geht nach dem 2:1 beim SV Weil II als tabellarisch bester Neuling in die Schlussrunde des Jahres am Wochenende: "Heute hatten wir richtig Glück. Das war nicht nur ein glücklicher Sieg, sondern unterm Strich auch ein dreckiger", konnte sich Trainer Dietmar Knab ein leichtes Grinsen nach dem dritten Siegt in der Fremde – nach zuvor null Auswärtspunkten – nicht verkneifen: "Ein Unentschieden wäre völlig in Ordnung gewesen. Aber es war zu spüren, dass die letzten Erfolge der Mannschaft viel Selbstvertrauen gegeben haben."

Die Weiler Reserve hatte sich viel vorgenommen, und das nicht nur wegen der 2:6-Klatsche zum Saisonauftakt in Weilheim. "Sie haben uns gehörig unter Druck gesetzt", gab Knab offen zu: "Bis zum Strafraum haben sich brilliant gespielt." Allerdings fehlte den Gastgebern dann das Glück im Abschluss, so dass der Ansturm ohne Folgen blieb.

Bei einem der wenigen Gegenangriffe hatten die Weilheimer das Glück der Tüchtigen. Lucca Flum traf beim Schussversuch den Ball nicht richtig. Die Kugel kam irgendwie zu Luca Grabe, der wiederum eiskalt reagierte und den Führungstreffer erzielte.

Nach der Pause erhöhten die Weiler nochmals die Schlagzahl: "Wir hofften, diese Phase ohne Gegentor zu überstehen, denn es war uns klar, dass sie dieses Tempo nicht werden halten können", so Knab. Seine Rechnung kam zunächst ins Wanken. Nach einem Freistoß fasste sich Elfan Mehmeti ein Herz, traf aus der Distanz schön zum 1:1-Ausgleich. "In dieser Phase haben sich uns in der Verteidigung schon ordentlich beschäftigt", war Knab froh, dass seine junge Elf, die kurzfristig auf Routinier Alexander Rindt verzichten musste, dem Druck stand hielt.

Knapp 20 Minuten vor Spielende zeigte sich Fabian Zumkeller reaktionsschnell, als in der Weiler Defensive ein Zuspiel zu schwach kam. Zumkeller schnappte sich den Ball und ließ Vladimir Lazarov keine Abwehrchance.