Fußball-Bezirksliga, Hochrhein

SV Weil II – FC Erzingen 0:6 (0:3). – Tore: 0:1 (5.) Uhl; 0:2 (32.) J. Göbel; 0:3 (40.) und 0:4 (77.) beide D’Accurso; 0:5 (82.) und 0:6 (84.) beide Uhl. – SR: Mark Hohmann (Rheinfelden). – Z.: 50. – Bes.: D’Accurso (FCE/65.) schießt FE an den Pfosten.

Vor genau drei Monaten startete der FC Erzingen in die neue Saison, wegen des verlegten Spiels gegen den SV Buch eine Woche nach der Konkurrenz – und mit einer heftigen Bauchlandung. Beim SV 08 Laufenburg wurden der Elf von Klaus Gallmann – scheinbar – böse die Grenzen aufgezeigt. Mit einer 1:6-Klatsche schlich das Team aus dem Klettgau in die Kabine.

Nun, genau drei Monate und 14 Spiele später, ist der FC Erzingen, der nur noch in Wittlingen und beim FV Lörrach-Brombach II verloren hat, der schärfste Konkurrent der Null-Achter. Als Tabellenzweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf den Herbstmeister geht das Team in die letzten beiden Spiele dieses Kalenderjahres, die es allerdings in sich haben: "Wir wollen den Trend in den beiden Partien beim SV Buch und gegen den SV 08 Laufenburg bestätigen", so Klaus Gallmann zufrieden nach dem 6:0-Kantersieg beim SV Weil II.

Vor allem das Abschlussspiel gegen den SV 08 Laufenburg dürfte beiden Teams die Richtung vorgeben. Hier der Herbstmeister, der auswärts zuletzt 16 Tore in zwei Spielen erzielte und zielstrebig in die nächst höhere Etage orientiert scheint. Dort aber der FC Erzingen, der die 1:6-Schmach nicht vergessen hat und selbstbewusst auf die Heimtabelle zeigt. Acht Siege aus acht Spielen mit 29:6 Treffern sind eine deutliche Marke.

Kein Wunder wünscht sich Klaus Gallmann für die letzten beiden Auftritte eine Gala wie im Weiler Nonnenholz: "Bis zur Pause waren beide Teams allerdings auf Augenhöhe. Da ist unsere 3:0-Führung bei nur vier Chancen eher schmeichelhaft", attestiert er dem Gastgeber einen spielstarken Auftritt bis zum Seitenwechsel.

Danach allerdings drehte der FC Erzingen richtig auf, schoss durch Sandro D'Accurso und Felix Uhl, der erstmals seit dem 6. September 2015 – damals beim 8:2 in Wittlingen – wieder drei Tore in einem Spiel erzielte, einen deutlichen Sieg heraus. Und es wäre noch mehr drin gewesen, denn D'Accurso traf mit dem an ihm verursachten Foulelfmeter nur den Pfosten und mehrere Chancen wurden vergeben, weil "wir das Tor nicht getroffen oder den vielleicht angebrachten Querpass zum Mitspieler nicht gespielt haben", so Klaus Gallmann.