Axel, Sie sind bisher mit der SG Höchenschwand/Häusern und dem FC RW Weilheim jeweils abgestiegen. Passiert Ihnen das jetzt ein drittes Mal?

Zunächst ist anzumerken, dass ich mit beiden Vereinen auch zwei Mal aufgestiegen bin – das wollen wir bitte nicht vergessen. Und ich bin mir sicher, dass es keinen dritten Abstieg geben wird.

Was macht Sie so zuversichtlich?

Wir wissen hier alle um den Ernst der Lage, arbeiten sehr gut im Training und werden in den ausstehenden vier Partien alles dafür tun, dass wir diese Spiele – so schwer sie auch sein mögen – gewinnen werden.

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Im Sommer kehrte die Elf nach einem Jahr als souveräner Meister zurück, tut sich aber schwer in der Bezirksliga. Seid Ihr einfach zu grün?

Tatsächlich war die Umstellung für unsere jungen Spieler schwierig. Vielleicht war es für uns in der Kreisliga A auch zu einfach, Meister zu werden. Spielerisch halten wir in der Bezirksliga mit. Gegen Mannschaften, die körperbetont spielen, tun wir uns hingegen schwer. Vielleicht fehlen uns Führungsspieler. Mit Matthias Stoll und Alex Rindt gehöre ich ja schon zu den Älteren. Mittlerweile aber, denke ich, sind die Jungs in der Liga angekommen.

Wie hat die Mannschaft den Trainerwechsel weggesteckt?

Es herrscht Ruhe im Team, der Trainingsbesuch ist sehr gut. Dass bei uns alles wieder seinen richtigen Gang geht, liegt vor allem an Interimstrainer Michael Emmerich. Er ist der richtige Mann am richtigen Platz, macht das richtig gut.

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Sie spielen im dritten Jahr beim FC RW Weilheim. Wie sehen eigentlich Ihre Zukunftspläne aus?

Obwohl ich nicht ausschließen will, dass ich vielleicht eines Tages wieder mit den Kumpels in Häusern spielen werde, sehe ich derzeit keinen Grund, etwas zu ändern. Ich bin bei Rot-Weiß Weilheim heimisch geworden. Der Wohlfühlfaktor im Verein ist sehr groß. Ich wurde sogar schon gefragt, ob ich mich stärker im Verein engagieren will.

Zunächst aber noch auf dem Platz?

Auf jeden Fall. Diese vier Spiele sind eminent wichtig für den Verein. Sollten wir tatsächlich absteigen müssen, wird es vermutlich auf absehbare Zeit keinen Bezirksliga-Fußball in Weilheim mehr geben. Und das will hier niemand.

Fragen: Matthias Scheibengruber