Kellerkinder müssen im Abstiegsduell punkten

FC Anadolu Radolfzell – SV Deggenhausertal (Samstag, 13.30 Uhr). – Nach der deutlichen 0:5-Niederlage gegen den TSV Singen am vergangenen Wochenende steckt der FC Anadolu Radolfzell weiterhin im Tabellenkeller fest. Im Abstiegsduell gegen den SV Deggenhausertal müssen daher dringend Punkte her. Bahadir Livgökmen, neuer Trainer des SV Deggenhausertal, lobt seine Mannschaft für den 1:0-Erfolg gegen den SV Worblingen. „Aufgrund der sehr guten Mentalität war der Sieg am Ende verdient“, sagt er. Gegen den FC Anadolu Radolfzell muss laut Livgökmen vor allem die Defensivarbeit stimmen. „Mit Ugur Karaotcu und Ahmet Hakan haben die Gastgeber zwei offensive Ausnahmespieler in ihren Reihen“, erklärt er. Daher müsse seine Mannschaft gegen den Tabellen-14. sehr aufmerksam sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Im Topspiel treffen zwei Freunde aufeinander

SC Konstanz-Wollmatingen – FC Öhningen-Gaienhofen (Samstag, 17.15 Uhr). – „Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, auch wenn ab und zu die Cleverness fehlt“, sagt Serdar Yalcinkaya, Trainer des SC Konstanz-Wollmatingen, der nun im Topspiel auf einen guten Freund trifft. „Am Wochenende kommt die Mannschaft der Stunde mit meinem Freund Toni Fiore Tapia, der eine überragende Arbeit macht“, sagt er. Sein Gegenüber geht von einem schweren Spiel aus. „Wir haben den Topfavoriten vor der Brust“, erklärt der Trainer des FC Öhningen-Gaienhofen. Vor allem die spielerischen Fähigkeiten hebt Fiore Tapia hervor: „Uns ist klar, dass wir daher eine starke Leistung benötigen, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Auch der Coach des Spitzenreiters spricht den Respekt für seinen Trainerkollegen an: „Mit Serdar hat der SC einen Trainer, der seit drei Jahren sehr gute Arbeit abliefert.“

Das könnte Sie auch interessieren

Zwei Teams mit viel Rückenwind

SC Markdorf – SG Reichenau/R.-Waldsiedlung (Samstag, 18 Uhr). – „Die SG Reichenau hat die beste und klarste Spielanlage der Liga“, findet Wolfgang Stolpa, Trainer des SC Markdorf, lobende Worte für seinen Gegner. Daher geht Stolpa von einem harten Stück Arbeit aus. „Es wird eine große Herausforderung werden, wenn wir unsere Serie fortsetzen wollen.“ Rolf Blum, Trainer der SG Reichenau, gibt sich vor dem Duell selbstbewusst. „Nach drei Siegen in Folge wollen wir in Markdorf auch wieder punkten.“ Ein Selbstläufer wird es laut Blum aber nicht, denn: „Unser Gegner hat ebenso gute Ergebnisse erzielt, sodass es ein Spiel auf Augenhöhe sein wird.“

Smajlovic fordert eine bessere Chancenverwertung

1. FC Rielasingen-Arlen II – FC Hilzingen (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Der FC Hilzingen hat eine erfahrene und gute Mannschaft“, lobt Neno Rogosic, Trainer des 1. FC Rielasingen-Arlen II, den kommenden Gegner. Rogosic weiß aber um die Stärken seines Teams: „Wir müssen uns nicht verstecken und spielen voll auf Sieg.“ Sein Gegenüber Seo Smajlovic sieht die Rielasinger als Überraschungspaket. „Man weiß nie so richtig, welche Spielpower wirklich in der Mannschaft steckt“, so der Coach des FC Hilzingen. Smajlovic will auf dem letzten Heimsieg gegen den FC Steißlingen aufbauen. „Beim 2:1-Erfolg haben wir uns auf unsere Stärken fokussiert und viele Torchancen herausgespielt“, sagt er. Allerdings müsse sein Team die Möglichkeiten besser ausnutzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Reiner Steck baut auf aktive Zweikampfführung

SV Worblingen – FC Rot-Weiß Salem (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Der FC RW Salem ist ein guter Gegner, der bislang noch hinter seinen Erwartungen zurückliegt“, schätzt Qendrim Fetaj, Trainer des SV Worblingen, die Lage ein. Der Trainer spricht vor allem die Konstanz seines Teams an: „Wir müssen über 90 Minuten eine konzentrierte und kämpferische Leistung abrufen.“ Sein Gegenüber Reiner Steck fordert von seiner Mannschaft vollen Fokus. „Wir müssen nach den zwei Unentschieden gegen Steißlingen und Rielasingen die Köpfe frei bekommen“, sagt der Salemer Trainer. Um gegen den SV Worblingen zu bestehen, erwartet Steck vor allem Aggressivität: „Wir brauchen ein Team, welches die Zweikämpfe in der Offensive und der Defensive aktiv sucht.“

SV Bermatingen macht sich Hoffnung auf Punkte

SV Bermatingen – Türk. SV Singen (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Nach der verdienten Niederlage gegen die starken Reichenauer gilt es jetzt wieder in die Spur zu kommen“, sagt Michael Fink, Trainer des SV Bermatingen, nach der 1:5-Klatsche. Vor dem Spiel gegen den TSV Singen ist Fink hoffnungsvoll. „Es wird keine einfache Aufgabe. Trotzdem bin ich mir sicher, dass wenn wir hundert Prozent abrufen, ein Punktgewinn drin ist.“ Fabian Wilhelmsen, Trainer des TSV Singen, geht von einem zähen Kontrahenten aus. „Bermatingen ist ein unbequemer Gegner, der alles daran setzen wird, um uns ein Bein zu stellen.“ Noch ungewiss ist allerdings die Kaderzusammensetzung der Singener. „Wir müssen schauen, wie die personelle Situation ist“, sagt Wilhelmsen.

Das könnte Sie auch interessieren

TSV Aach-Linz will zum Abschluss der Vorrunde einen Sieg

TSV Aach-Linz – Spfr Owingen-Billafingen (Sonntag, 14.45 Uhr). – „Obwohl unser Gegner erst 15 Tore erzielt hat, haben die Sportfreunde mit Camera und Sutera zwei sehr gute Stürmer“, warnt Patrick Hagg. Der Trainer des TSV Aach-Linz weiß um die Stärke der Mannschaft aus Owingen-Billafingen. Trotzdem will der TSV-Trainer nur auf seine Truppe schauen. „Nach drei Spielen ohne Sieg wollen wir nun alles daran setzen, drei Punkte zu holen“, sagt Hagg. Mit der Anzahl an Langzeitverletzten hätte sein Team die Hinrunde dann sogar „besser als erwartet abgeschlossen“. Johannes Lange, Trainer der Gäste, geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Trotz ansprechender Leistungen sind wir nicht in der Lage, das nötige Niveau für diese Liga zu erbringen.“ Das liege vor allem an „taktischen und individuellen Fehlern“, so Lange. Bei fehlerfreiem Spiel könne man aber „von einem Punkt träumen“.

FC Steißlingen setzt auf eine sichere Defensive

FC Steißlingen – SV Mühlhausen (Sonntag, 15 Uhr). – „Am Sonntag müssen wir vor allem gut in der Defensive arbeiten“, sagt Javier Martin, Trainer des FC Steißlingen. Dafür müsse sein Team allerdings „die zwei Spitzen Lattner und Neziri in den Griff bekommen“, so Martin weiter. Trotz der starken Offensive des SV Mühlhausen gibt sich der FC-Trainer optimistisch: „Wir spielen zuhause und wollen trotz der schweren Aufgabe punkten.“ Stefano Marincolo, Co-Trainer des SV Mühlhausen, zeigt Respekt vor dem Gegner: „Der FC Steißlingen steht nun besser da als im Vorjahr.“ Daher dürfe man sie keinesfalls unterschätzen. (fek)