Die Morde des NSU, das Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, die Anschläge von Halle und Hanau: Deutschland ist in den vergangenen Jahren von einer Reihe rechtsextremistisch motivierter Taten erschüttert worden. Anfang des Jahres hat der Verfassungsschutz eine rechte Terrorgruppe zerschlagen, deren Netzwerk bis nach Südbaden reichen soll. Warum kommt es wiederkehrend zu diesen Entwicklungen?

Rechtsextremismusforscher Matthias Quent kennt Antworten auf diese Frage und ist heute Abend zu Gast im neuen Talk-Format des SÜDKURIER und der Volkshochschule im Landkreis Konstanz (VHS). Der 1986 geborene Soziologe ist Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena.

Gespräch über Rechtsruck in Deutschland

Sein Buch „Deutschland rechts außen: Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“ wurde jüngst von der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem diesjährigen Preis „Das politische Buch“ ausgezeichnet. Benjamin Brumm, Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion Konstanz, und Stephan Kühnle, VHS-Fachbereichsleiter Politik, sprechen mit Matthias Quent über den Rechtsruck in unserer Gesellschaft.