Kein leichtes Spiel hatte Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk vom Büro K3-Landschaftsarchitektur in der ersten Sitzung nach der Pause des Gemeinderats in Vöhrenbach.

Erhebliche Widerstände im Gremium

Mit seiner Planung für die Tiefbau- und landschaftsgärtnerischen Arbeiten zur Erweiterung des Urnenstelenfeldes beim Glockenturm des Friedhofs stieß er auf erhebliche Widerstände. Denn anstelle von rund 30  000 Euro, die im Haushalt der Stadt eingestellt waren, lag das günstigste Angebot bei rund 38  496 Euro (Firma Schwer, Schönwald), was eine Überschreitung von rund 8500 Euro bedeutet.

20 Urnenplätze sind noch frei

„„Brauchen wir diese vielen Urnenplätze überhaupt“, fragte beispielsweise Susanne Dorer (CDU). Schließlich seien noch nicht einmal alle Urnenstelen voll. 20 Plätze seien noch frei, bestätigte Christine Breithut vom Stadtbauamt auf die entsprechende Frage. Und dann habe der Gemeinderat im Umlaufbeschluss zugleich die anonymen Felder in Auftrag gegeben.

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Was würde es kosten, wenn man mehrere Fundamente einfach weg ließe, wurde gefragt. „Je Fundament wären das etwa 1500 Euro“, bestätigte Kuberczyk. Nach kurzer Beratung entschied man sich einstimmig dafür, die Lösung anzunehmen und dabei auf zwei Stelen samt Fundament zu verzichten.

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