Die Nachbarschaftshilfe in Vöhrenbach scheint zu funktionieren – und das auch ohne Koordinierung durch die Stadt. Davon geht man bei der Vöhrenbacher Verwaltung aus.

Fünf Helfer stünden bereit

Wie auf Anfrage unserer Zeitung zu erfahren war, hatten sich nach einem Aufruf der Stadt auf dem Rathaus innerhalb kurzer Zeit fünf Personen gemeldet, die sich unterschiedliche Arten von Unterstützung vorstellen können. „Diese reichen vom Einkaufen und anderen Botengängen bis hin zu Fahrten zum Arzt“, berichtet Bürgermeister Robert Strumberger.

Auf dem Rathaus liegen keine Anfragen nach Helfern vor

Bisher seien jedoch keine Helfer vermittelt worden – denn Anfragen liegen keine vor. Die Verwaltung sieht das als „außerordentlich positiv“ an. Strumberger: „ Wir gehen deshalb davon aus, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt viele Hilfen von Familienangehörigen, Nachbarn oder Freunden übernommen werden.“ Die Liste mit möglichen Helfern werde aber hinterlegt, sodass auf diese bei Bedarf zurückgegriffen werden könne. Denn bislang sei ja gar nicht abzuschätzen, wie lange diese Situation noch anhalten wird.

Dankeschön für Näharbeiten

In diesem Zusammenhang legt Strumberger auch Wert darauf, jenen zu danken, die für die Pflegeheime Schutzmasken nähen. „Sie helfen so mit, das Ansteckungsrisiko zu vermindern“, so Strumberger.