Die Stadtentwicklung in Vöhrenbach geht weiter. Dabei ist die Kommune auch auf Zuschüsse angewiesen. Um so größer war die Freude bei Bürgermeister Robert Strumberger über eine nun vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg bewilligte Förderung von 600.000 Euro aus dem Topf der Städtebauförderung.

Laut Strumberger sollen damit die abschließenden Arbeiten im Rahmen der Sanierung der Krankenhausstraße mitfinanziert werden, außerdem die Neugestaltung der Straße Unteranger, und man wolle in die Planung zur Rathaussanierung einsteigen. Diese Sanierung werde sich voraussichtlich bis 2023 hinziehen.

Dabei solle das Rathaus energetisch modernisiert werden, aber auch die Räume für Bürger und den Bereich Tourismus würden auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht. Schon der Umfang und die Dauer der Rathaussanierung zeigen, dass es mit den für dieses Jahr bewilligten Fördermitteln nicht getan sei. Die Stadt werde sich auch in den Folgejahren um Zuschüsse bemühen.

Wichtiges Signal

Gerade in Zeiten der Pandemie seien solche Maßnahmen zur Verbesserung von Stadtbild und Infrastruktur ein wichtiges Signal für die Bürger. Weiter geht es auch mit dem Breitbandausbau. Strumberger verweist auf die kürzlich bewilligten über zwei Millionen Euro.

Damit solle der Breitbandausbau in Vöhrenbach und Langenbach vorangetrieben werden. Strumberger geht davon aus, dass das in diesem und dem nächsten Jahr umgesetzt werden kann.

Bewilligt wurden kürzlich auch 300.000 Euro an Fördermitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Dabei kommen 100.000 Euro einem Betrieb zugute und 200.000 Euro der Maßnahmen im ehemaligen Möbelhaus Hohbach, wo neuer Wohnraum entsteht.

Solche positiven Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen seien Lichtblicke für die Einwohner, die dann gerade auch in diesen Zeiten sähen, „es geht weiter“, so Bürgermeister Strumberger.