Passend zum Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde in der Ortschaftsratssitzung über unterschiedliche Bereiche debattiert oder informiert, um einen umfassenden Wissensstand innerhalb des Gremiums zu haben. So informierte Ortsvorsteher Martin Schneider, dass die Wahlvorbereitung für die Landtagswahl am 14. März im Plan sei und problemlos genügend Wahlhelfer zur Verfügung stehen.

Noch kein Termin für Umwelttag

Dagegen kann die Durchführung des Umwelttages Ende April, auch „Aktion saubere Landschaft“ genannt, aufgrund von Corona noch nicht genau terminlich festgehalten werden. Zur Beseitigung der Hochwasserschäden aus dem letzten Jahr entlang der Urach führte der Ortsvorsteher aus, dass der Auftrag an die Firma Kimmig aus Neukirch erteilt ist. Bei der Durchführung müssen allerdings die Schonzeiten von Bachlebewesen wie zum Beispiel Forellen oder Froschlaichplätze berücksichtigt werden.

Straßen und Wege im Fokus

Beim Thema Straßen und Wege wurden gleich mehrere Punkte angesprochen. So regte Andreas Weißer die Ausführung schon mehrfach reklamierter Sanierungsmaßnahmen an.

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Eine 30er-Zone ist für die alte Uracher Straße vom ehemaligen Gasthaus „Löwen“ bis in die Einmündung Streichenbachstraße beabsichtigt. Entsprechende Hinweisschilder werden aufgestellt. Dies resultierte unter anderem aus der im letzten Jahr durchgeführten Verkehrsschau. Des Weiteren soll in der Nähe des Oswaldenhofes ein Piktogramm auf der Straße gezeichnet werden, das neben den Ortsschildern auf die innerörtliche 50-Stundenkilometer-Geschwindigkeit hinweist.

Beschilderung ausgeweitet

Ebenfalls ein Resultat aus der Verkehrsschau ist, dass die Beschilderung auf 70 Kilometer pro Stunde mit Überholverbot in der Nähe des Bruggerhofes ausgeweitet wurde. Damit soll eine unübersichtliche Straßeneinfahrt in diesem Bereich sicherer werden.

Markus Dannecker und Andreas Weißer gaben den Anstoß, dass wieder einmal eine Winterdienstbesprechung stattfinden sollte. Eine optima-lere Schneeräumung an heiklen Stellen könnte so vorausschauend geklärt werden.

Breitband soll 2023/24 kommen

Auf Nachfrage hielt Ortsvorsteher Schneider fest, dass die Installierung der Breitbandversorgung in den Jahren 2023/24 zu erwarten ist. Zum Thema Wasserversorgung wusste Schneider, dass Planungskosten von 16 000 Euro für diverse Quellschüttungen im Ort im Haushalt der Stadt Vöhrenbach eingeplant sind.

Ortschaftsrat sagt Ja zu Bauvoranfrage

Grünes Licht gab es für eine Bauvoranfrage. Hier soll ein bestehender, baufälliger Geräteschuppen abgerissen werden. An gleicher Stelle erfolgt dann der Neubau mit Garagen und darüber liegender Betriebsleiterwohnung in der Größe von 9,5 mal zehn Metern. Das Projekt befindet sich zwar im Außenbereich, ist aber durch den danebenstehenden Hof privilegiert. Schneider ergänzte, dass sich das Bauvorhaben auch landschaftlich gut einfüge.