Die Ortschronik Hammereisenbach-Bregenbach ist fertig. Dieser höchst erfreuliche Anlass hätte genügend Gründe für eine öffentliche Präsentation geliefert und waren schon so geplant. Doch es kam anders.

Man rechnete mit 400 Gästen

Eine feierliche Umrahmung durch den Musikverein Hammereisenbach in der Vöhrenbacher Festhalle sollte es werden, denn man rechnete mit etwa 400 Gästen, da schon im Vorverkauf 375 Gutscheine für die Chronik über den Ladentisch gingen. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Mit einer Art Geister-Charakter musste deshalb die Chronik im kleinen Rahmen präsentiert werden.

608 packende Seiten

Bürgermeister Robert Strumberger zollte mit Dankesworten eine große Anerkennung an die Akteure des Buches wie Walter Fauler, Thomas Demattio, Arnold Kaltenbach, Stadtarchivar Ludger Beckmann und Hartmut Ketterer. Mit hohem ehrenamtlichen Engagement wurde die Geschichte von Hammereisenbach-Bregenbach auf 608 Seiten packend niedergeschrieben.

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Im Pressegespräch stellten Mitautor Arnold Kaltenbach und Thomas Demattio als Macher der Häuser- und Familienchronik ihre Arbeit vor. Kaltenbach führte aus, dass er Mitte der 1990er Jahre vom damaligen Ortsvorsteher Albrecht Fitz gefragt wurde, ob er das damalige Konzept von Walter Fauler ins Reine, in digitale Form bringen könne.

Fast eine Doktorarbeit

Was sich da einfach anhörte, wurde fast zu einer Doktorarbeit. Viele Details kamen noch hinzu, persönliche Gespräche waren erforderlich, Unterlagen mussten besorgt und ältere Schriften übersetzt werden und das alles neben Beruf und Hobby. Es war eine Mam-mutarbeit. An dieser Stelle bedankte sich Kaltenbach bei Eberhard Kerschbaum, Karl Elsäßer und Stefan Lehmannn, die unterstützten und eigene Beiträge beisteuerten.

Spannend und reichhaltig

Thomas Demattio als Mitautor, der sich hauptsächlich der Häuser- und Familienchronik widmete, führte bei der Buchvorstellung aus, dass sich bei seinen Recherchen immer wieder weitere Teile und Besonderheiten wie unter anderem Kuckucksweiher, Krumpenschloß, Laubenhausen und neueste archäologische Funde im Bereich der Ruine Neufürstenberg der Hammer-eisenbacher und Bregenbacher Geschichte offenbarten und so die Chronik zu einer spannenden, fesselnden und mit vielen Daten versehenen Lektüre wurde. Demattio bearbeitete Daten von 1000 Familien mit fast 2200 Kindern, die 1500 Wohnungen in 178 Häusern hatten.

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Von den Anfängen des Ortes bis zur Glasfasertechnik ist alles nun im örtlichen umfassenden Geschichtsbuch. Zu den über 500 Bildern konnte Hartmut Ketterer etliche historische wie auch aktuelle Fotos beisteuern. Eine maßgeschneiderte Software zur Häuserchronik entwickelte Karl-Heinz Frank. Ketterer und Karl Schreib betätigen sich vor dem finalen Buchdruck noch als Lektoren. Mit Stadtarchivar Ludger Beckmann hatte man zudem einen versierten Fachmann in der Fertigstellungsphase.

Hilfe aus der Bevölkerung

Auch die Bevölkerung und ehemalige Einwohner halfen kräftig bei den Erstellungen der Textbeiträge. Unterstützung während der doch Jahrzehnte dauernden Chronikarbeit gab es außerdem durch Bürgermeister Strumberger, den Gemeinderat, Ortschaftsrat, Ortsvorsteher Peter Hummel und seinem Nachfolger Patrick Hellenschmidt.

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Fazit: Die Chronik ist dem besonderen Engagement vieler unterschiedlicher Personen zu verdanken, auf das man jetzt stolz ist. Erfreut ergänzte der Bürgermeister seine Schlussworte mit der Bemerkung, dass neben Urach und Langenbach auch Hammereisenbach-Bregenbach seine Chronik habe.

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