Bei einer Informationstour durch den Schwarzwald haben die Abgeordneten des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion den Linacher Stausee und das historische Kraftwerk an der Kohlbrücke besucht.

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Hans-Peter Behrens (Baden-Baden), Martin Grath (Heidenheim/Brenz), Martin Hahn (Bodenseekreis), Reinhold Pix (Breisgau-Hochschwarzwald), Alexander Schoch (Emmendingen) und Thekla Walker (Böblingen) waren einer Einladung von Martina Braun gefolgt, die Sprecherin des Arbeitskreises ist.

Kraftwerk hat noch Kapazität

Bürgermeister Robert Strumberger und Henrik Dezman von der Gesellschaft für dezentrale Energieanlagen mbH (Gedea) informierten die Gruppe über die nachhaltige Energiegewinnung, die schon vor hundert Jahren in Vöhrenbach ihren Anfang nahm. „Obwohl das Kraftwerk für den Vollstau angepasst wurde, wird es nicht vollumfänglich genutzt“, bedauerte Strumberger. Er begründete dies mit ökologischen Vorgaben und dem zunehmenden Klimawandel.

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Der Bürgermeister forderte die Arbeitskreismitglieder auf, sich dafür einzusetzen, dass die Regulierung der Wassermengen zu Gunsten der Wirtschaftlichkeit geprüft und angepasst wird. „Strom aus Wasserkraft ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, bestätigten die Landtagsabgeordneten. Sie wollen den Appell ans Land weiterreichen. „Zielkonflikte von Erneuerbaren Energien und Naturschutz gibt es immer mal wieder, diese muss man gegeneinander abwägen“, sagte Braun.

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