Verlegt wird auf Beschluss des Vöhrenbacher Gemeinderates der Anschluss der aus Urach kommenden Abwasserdruckleitung in Hammereisenbach. Die Leitung wird aus einem Wohngebiet verlegt und direkt an die Hauptleitung aus Eisenbach Richtung Kläranlage angeschlossen. Damit wird eine Geruchsbelästigung für die Bewohner im westlichen Teil des Ortes beseitigt. Die Maßnahme fällt günstiger aus als geplant, außerdem fördert das Land diese mit 80 Prozent.

Anlieger beklagen sich massiv über Gestank

An der jetzigen Anschlussstelle beklagen sich die Anwohner massiv über den Gestank. Eine Ursache dafür sei unter anderem die Tatsache, dass die Leitung in einen dort endenden Zweig des Hammereisenbacher Kanals einmündet. Da hier keine regelmäßige Durchspülung stattfindet, können bei entsprechenden Temperaturen und geringem Durchfluss entsprechende Gerüche entstehen. Der ehemalige Hammereisenbacher Ortsvorsteher Peter Hummel hatte bei den ersten Beratungen deutlich gemacht, dass es an dieser Einleitung „zum Himmel stinkt“.

Neuer Anschluss besser durchspült

Abhilfe schaffen soll nun eine Einleitung des Uracher Rohrs in die Hauptleitung aus Eisenbach. Der neue Anschlussbereich liegt einerseits nicht im Bereich von Wohnhäusern, zum anderen wird dieser Kanal von Eisenbach her regelmäßig durchspült, so dass es keine Ablagerungen gibt. Erläutert wurde dem Gemeinderat das Vorhaben durch Ingenieur Rainer Christ von Bit-Ingenieure AG. Er stellte die Ausschreibung dieser Arbeiten vor, die im Spülbohrverfahren erfolgen. Vier Unternehmen hätten ein Angebot abgegeben. Der Auftrag ging an den günstigsten Bieter, die Firma Jäkle aus Loßburg für 64.400 Euro. Dieses Angebot war 15. 000 Euro günstiger als das des nächsten Bieters. Zudem macht sich die gesenkte Mehrwertsteuer mit 1600 Euro Einsparung bemerkbar, denn das Vorhaben soll noch im Herbst durchgeführt werden.

Stadt spart 17500 Euro

Bei der Vergabesumme zuzüglich der Baunebenkosten spare man etwa 17 500 Euro gegenüber der ursprünglichen Kostenberechnung. Dies entspreche der Preisentwicklung bei den Unternehmen in den vergangenen drei Monaten, so Rainer Christ. Nicht zuletzt liegt inzwischen auch ein Zuwendungsbescheid über 80 Prozent vom Land Baden-Württemberg vor.

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