Nach 20 Jahren ist der Spielplatz bei der Josef-Hebting-Schule jetzt wieder auf Vordermann gebracht. Mit viel Eigenleistung, Spenden und städtischer Beteiligung wurde die Anlage komplett neu hergerichtet und nun wieder seiner Bestimmung übergeben.

Elterngruppe ergreift Initiative

Vor drei Jahren hat eine Elterngruppe die Initiative übernommen, damit hier etwas geschieht. Denn der Spielplatz war in die Jahre gekommen, nach und nach mussten Spielgeräte abgebaut werden. Regelmäßig genutzt wird der Spielplatz insbesondere von Kindern der Schule. Deshalb waren sie laut Bürgermeister Robert Strumberger nun auch bei der Auswahl der neuen Spielgeräte beteiligt.

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Ursprünglich vor allem für Kindergartenkinder gedacht

Wobei diese Anlage im Jahr 2000 vor allem für Kindergartenkinder erbaut wurde: Damals wurde im Schulhaus der zweite Vöhrenbacher Kindergarten St. Michael eingerichtet. Dieser Kindergarten war zwar auch in Trägerschaft der Pfarrgemeinde, wurde aber komplett von der Stadt finanziert. Und so war es auch die Stadt, die für die Kinder dieses Kindergartens den Spielplatz bei der Schule einrichtete.

Dieser Spielplatz war aber immer für alle Kinder offen. Als der Kindergarten im Jahr 2007 wieder geschlossen wurde, blieb das Spielgelände weiter bestehen.

Nach der offiziellen Eröffnung nehmen Niklas und Anne als Vertreter der Vöhrenbacher Kinder den Spielplatz gleich in Besitz. Interessant ist gerade auch die Kletteranlage Mount Everest.
Nach der offiziellen Eröffnung nehmen Niklas und Anne als Vertreter der Vöhrenbacher Kinder den Spielplatz gleich in Besitz. Interessant ist gerade auch die Kletteranlage Mount Everest. | Bild: Stefan Heimpel

Ganze Reihe großzügiger Spender

2017 fanden sich nun Eltern, die hier die Initiative ergriffen. Möglich wurde diese Aktion rund um den Spielplatz nur durch eine ganze Reihe großzügiger Spender. Bei der Edeka-Aktion „Spielplatz schöner machen“ erhielt die Initiative mit einem Video ein Preisgeld von 5000 Euro.

Insgesamt mehr als 20 000 Euro eingesammelt

Dazu kamen weitere Aktivitäten, die noch einmal 2850 Euro einbrachten. Vom Förderverein Luisenhaus gab es 5000 Euro, und Peter Römer konnte aus seiner Bilderverkaufsaktion 3725 Euro beisteuern. Vom Kinderschutzbund kamen 800 Euro, vom Skiclub 900 Euro und von Fink Präzisionstechnik 530 Euro. So waren insgesamt 20  805 Euro zusammengekommen, wie Bürgermeister Strumberger stolz summierte. Bereits 2018 konnte so ein Spielgerät für Kleinkinder aufgebaut werden. Es folgten eine Kletteranlage und eine Doppelschaukel.

Geländegestaltung angepasst

Allerdings musste das Gelände neu gestaltet werden. Nach Plänen von Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk wurde das Ganze an die Topographie angepasst und zu einer Einheit verbunden – ergänzt durch bestehende Elemente wie eine Hütte und eine Stahlrutsche. Zu den Spendengeldern kam ein Zuschuss von 23  000 Euro der Stadt.

Ein besonderer Dank von Bürgermeister Strumberger galt der Elterninitiative unter der Regie von Svenja Fink, hier vertreten durch Sandra Braun, dem Gemeinderat (vertreten durch Rüdiger Hirt, CDU, und Albert Schwörer, BWV), der dieses Projekt mitgetragen hat, sowie der Stadtverwaltung und dem Bauhof.