„Es wird zu schnell gefahren“ – dieses Problem brachten in der Bürgerviertelfragestunde der Ortschaftsratssitzung in Hammereisenbach Markus Neininger und Sebastian Stumpp auf den Tisch.

Mehr Blitzer oder eine Radspur

An Ortsvorsteher Patrick Hellenschmidt richteten sie die dringende Bitte, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Schnellfahrer durch Hammereisenbach auszubremsen und die Sicherheit für Kinder und Erwachsene entlang der Hauptstraße zu verbessern. Es sollte mehr geblitzt werden, eventuell ein zweiter Fußgängerüberweg oder eine Radspur gekennzeichnet werden, falls die Fahrbahnbreite ausreicht, waren nur einige der Vorschläge.

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Der Ortsvorsteher erklärte, dass bereits Bürgermeister Robert Strumberger und Christine Breithut vom Bauamt Gespräche mit den Behörden führen. Stadtkämmerer Armin Pfriender ergänzte, dass man entsprechende geschwindigkeitshemmende Maßnahmen bei einer hoffentlich baldigen Straßensanierung einbauen könnte. Patrick Hellenschmidt informierte, dass als schnellste umsetzbare Lösung, die aber kein Allheilmittel sein könne, Querungshilfen installiert werden.

Wie viele sind eigentlich zu schnell?

Das bringe immerhin in Teilbereichen eine Geschwindigkeitsreduzierung des Verkehrsflusses. Michael Mayer schlug vor, dass die momentane Geschwindigkeitsanzeige beim Haus Thomas Elsäßer mit einer Memoryfunktion ausgestattet werden sollte, damit schwarz auf weiß festgestellt werden könne, wie viele Fahrzeuge durch den Ort fahren und welcher Prozentsatz zu schnell fährt.

Neuer Handwagen muss her

Zu erfreulicheren Sachen kam der Ortsvorsteher, als er ausführte, dass endlich die hintere Bahnhofsstraße, wenn auch nur als Provisorium, eine Asphaltdecke bekommen habe. Viele positive Stimmen gab es dazu, auch in Bezug auf die gleichzeitig sanierte Friedhofszufahrt. Allerdings, so der Ortsvorsteher, fehle seither der zweirädrige Handwagen beim Friedhofscontainer. Es müsse deshalb ein neuer Handwagen besorgt werden, zumal dieser gerade vor Allerheiligen rege in Gebrauch sei. Dankesworte richtete der Ortsvorsteher an Regina Honeck, die die Fugen der Backsteinwand beim sanierten Festhalleneingang angestrichen hatte. Optisch eine tolle Aufwertung, so das Fazit. Das Farbmaterial bestritt man aus dem Budget des Ortschaftsrates.

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