Ein wunderschönes Plätzchen mit Blick auf den Stausee wurde gemeinsam mit dem Förderverein Linachtalsperre und unter Mitwirkung des Bauhofs geschaffen. Seit neuestem laden hier zwei neue Himmelsliegen zum Verweilen ein. „Hier ist ein neues touristisches Highlight entstanden“, lobte Bürgermeister Robert Strumberger die Sonnenplattform und fand viele lobende Worte für die hervorragende Zusammenarbeit und das gute Miteinander von Förderverein und Bauhof während der Bauphase. 2500 Euro spendete der Förderverein, weitere 300 Euro an Spenden sowie ein Preisnachlass durch die Herstellerfirma Roth & Effinger GmbH aus Brigachtal boten eine solide Grundlage, um den schönen Platz herzustellen.

Viele ehrenamtlich engagiert

Auch Landtagsabgeordnete Martina Braun ließ es sich nicht nehmen, bei strahlendem Sonnenschein an der kleinen Einweihungsfeier teilzunehmen. „Hier ist wirklich ein Kleinod entstanden, das sicherlich noch lange vielen Menschen ein schönes Verweilen an unserem Stausee ermöglichen wird“, freute sie sich. Schön sei es zu sehen, wie viele Menschen im Tourismusland Baden-Württemberg bereit seien, sich in so hohem Maße ehrenamtlich einzubringen.

Schon viel am Stausee gearbeitet

Landrat Sven Hinterseh war ebenfalls gekommen. In seiner kleinen Ansprache ließ er die Zeit Revue passieren und erinnerte an die vielen Schritte, die notwendig gewesen waren, um den Stausee mit Staumauer, die viele Jahre dem kontrollierten Verfall preisgegeben war, zu reaktivieren, ebenso an den Mut von Bürgermeister Strumberger, dieses Projekt anzugehen. In einem nächsten Schritt wurde die Infrastruktur mit einem Rundweg um den Stausee geschaffen.

Station am Wasserweltensteig

Er erinnerte daran, dass der Stausee eine der vielen Attraktionen am 109 Kilometer langen Wasserweltensteig sei, einem Fernwanderweg von den Triberger Wasserfällen bis zum Rheinfall in Schaffhausen. „Der Sonnenplatz mit den Himmelsliegen ist ein kleiner feiner Mosaikstein unter vielen touristischen Bausteinen im Kreis und ebenso ein schönes Angebot für Einheimische“, freute er sich.