Der neue Ortsvorsteher von Hammereisenbach heißt Patrick Hellenschmidt. Detlef Schuler wurde zum Stellvertreter gewählt, zweiter Stellvertreter ist Michael Mayer.

Bis das Ergebnis feststand, gab es spannende Wahlen. Nach dem ersten geheimen Wahlgang für das Ortsvorsteheramt lauteten die Stimmenzahlen: Patrick Hellenschmidt vier Stimmen, Detlef Schuler (3) und Michael Mayer (1). Somit musste ein zweiter Wahlgang entscheiden, in dem fünf Stimmen auf Hellenschmidt und drei Stimmen auf Schuler, gleichzeitig Vorsitzender der Vöhrenbacher CDU, entfielen. Der bisherige Ortsvorsteher Peter Hummel gratulierte seinem Nachfolger ebenso wie Bürgermeister Robert Strumberger und Hauptamtsleiterin Angela Klein.

Pattsituation bei Stellvertreterwahl

Eine Pattsituation gab es bei der Wahl des Stellvertreters, bei der je vier Stimmen auf Detlef Schuler und Michael Mayer abgegeben wurden. Im zweiten Wahlgang konnte sich Detlef Schuler mit 5:3 Stimmen gegen Mayer durchsetzen.

Mit fünf Stimmen wurde Michael Mayer zum zweiten Stellvertreter gewählt. Gegenkandidat Sebastian Neininger erhielt drei Stimmen. Die Wahlergebnisse gehen nun an den Vöhrenbacher Gemeinderat zur Bestätigung.

Das könnte Sie auch interessieren

Formsache dagegen war die Verpflichtung der neuen, beziehungsweise wiedergewählten Ortschaftsräte. Peter Hummel führte davor die Belehrung über die Pflichten der Ortschaftsräte aus und Sebastian Neininger wiederholte, stellvertretend für alle, die von Hummel ausgesprochenen Gelöbnisworte.

Neues Gremium im Amt

Nach Unterschrift und Handschlag gratulierte Hummel und Strumberger dem neuen Ortschaftsrat, der sich aus den Mitgliedern Patrick Hellenschmidt, Detlef Schuler, Michael Mayer, Michael Willmann, Jürgen Neininger, Ralf Ruchlack, Sebastian Neininger und Albert Hegenauer zusammensetzt. Jedes Mitglied bekam von Angela Klein die Ernennungsurkunde und eine Flasche Sekt zum Start. Den Wahlen voraus ging die Abarbeitung der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung.

Viel geleistet in fünf Jahren

Hummel wies vor seinem offiziellen Ausscheiden auf durchgeführte Projekte des Ortschaftsrates in der Wahlperiode hin. Dazu gehörten unter anderem Umgestaltungen auf dem Friedhof, die Sanierung von zwei Buswartehäuschen, die Erneuerung des Festhallendachs, die Sanierung der Kirchturmuhr, die Erneuerung des Rathausdachs, das Schaffen von Wohnungen für Asylbewerber, das Reparieren des Grillhüttendachs, der Breitbandausbau, und der Kauf einer neuen Hallenbühne.

Teilweise unterstützten Vereine, die Rentnergruppe und die Familie Honeck die Arbeiten. Besonders erwähnte Hummel auch die gute Zusammenarbeit mit dem Bruderhaus Diakonie Fischerhof sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Rathaus in Vöhrenbach und deren Mitarbeitern, sowie den Kollegen vom Gemeinderat.