Nach mehreren Baumaßnahmen ist nun auch das Obergeschoss im Pfarrzentrum „Krone“ komplett fertiggestellt und konnte durch Pfarrer Martin Schäuble offiziell eingeweiht werden. Die Feierstunde stieß auf reges Interesse, der Saal im Obergeschoss war gut gefüllt.

Wälderbuebe sorgen für Musik

Das kleine Fest zur Einweihung begann bereits früher. Denn nach dem Hauptgottesdienst in der Pfarrkirche hatte der Bauförderverein Pfarrzentrum Krone zum Mittagessen in die „Krone“ eingeladen. Unterstützt wurde der Bauförderverein einmal mehr vom Harmonikaverein Wälderbuebe Linach, der zum Mittagessen im Kronesaal aufspielte.

Chor umrahmt Feierstunde

Anschließend ging es im Obergeschoss weiter. Der Vorsitzende des Baufördervereins, Hermann Dotter, begrüßte die vielen Besucher. Er zeigte sich zufrieden mit dem regen Interesse am Pfarrzentrum auch bei dieser Gelegenheit. „Was nützt ein Pfarrzentrum ohne Leben?“, fragte er. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte der Chor Chorisma der Seelsorgeeinheit unter der Leitung von Isabella Heimpel.

Wichtig für die Stadt

Pfarrer Martin Schäuble bezeichnete das Pfarrzentrum als sehr wichtig, sowohl für die Stadt Vöhrenbach als auch für die ganze Seelsorgeeinheit. Genutzt werde es für kirchliche Anlässe sowie für andere Veranstaltungen im Städtle, aber auch die Vermietung für private Veranstaltungen sei sehr gefragt.

Erschrocken über Sanierungsbedarf

Dabei erinnerte er sich daran, wie er 2005 bei seinem Start in der Pfarrei Vöhrenbach bei einem Rundgang erschrocken sei über die zahlreichen Baulichkeiten: ein alter Pfarrsaal, Räume der Pfarrgemeinde im ehemaligen Kindergarten und dann diese Gastwirtschaft, bei der sich nichts getan habe, seit der Bierhahn geschlossen wurde, überall ein großer Sanierungsbedarf. Er schilderte diese die Situation in der Krone sehr eindrücklich. Mit viel Engagement zahlreicher Helfer wurde das Haus einer neuen Bestimmung zugeführt und sei nun ein Mittelpunkt im Leben der Gemeinde.

Rückschau in Bildern

An diesem Pfarrzentrum sei sehr viel gearbeitet worden, Geld, Arbeit und Freizeit wurde unter der Regie des Baufördervereins eingebracht. Die Schulden seien zwar noch nicht alle beglichen, doch es sei nun „in trockenen Tüchern“. Nach der offiziellen Segnung und Einweihung stellte Robert Böhler die Baumaßnahme in zahlreichen Bildern und Zahlen vor. Vor allem ging er auch auf den zweiten Teil der Baumaßnahmen zur Gestaltung des Obergeschosses ein.

Enorme Leistung in 15 Jahren

Das Haus werde sehr rege genutzt, oftmals seien es sogar mehrere Veranstaltungen parallel. Renate Winkler übernahm es, all denjenigen Helfern zu danken, die unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden eingebracht hatten. Eberhard Weißer, der 2002 als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates zusammen mit Pfarrer Moser die Kaufurkunde unterschrieben und damit der Gemeinde dieses Objekt „eingebrockt“ hatte, würdigte den Vorstand des Baufördervereins, der in rund 15 Jahren Enormes geleistet habe.

Bürgermeister-Stellvertreterin Gunda Kleiser lobte die gelungene Maßnahme. Nicht zuletzt habe sie immer wieder beobachten können, wie viele Helfer hier gearbeitet hätten und dies mit einem tollen Ergebnis: „Besser kann man es nicht machen.“

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