Eine „weitsichtige Entscheidung des Gemeinderates“, so Bürgermeister Robert Strumberger, ermöglichte es, dass nun das neue Kinderbecken im Vöhrenbacher Freibad Schwimmi offiziell seiner Bestimmung übergeben und eingeweiht werden konnte. Einen wesentlichen Anteil hatten mehrere Vöhrenbacher Firmen, die in die Bresche gesprungen waren, nachdem die offiziellen Ausschreibungen mit erheblichen Kostensteigerungen geendet hätten. Dies sei ein Beleg für das gute „Wir-Gefühl“ in Vöhrenbach, so der Bürgermeister.

Zahlreiche Gäste, darunter Gemeinderäte und Mitglieder des Fördervereins Schwimmsport sowie Vertreter der beteiligten Firmen aus nah und fern, waren ins Vöhrenbacher Freibad gekommen, um an dieser Einweihung teilzunehmen. Bürgermeister Strumberger hob dabei hervor, dass alles seine Zeit brauche, nicht zuletzt sei bei den zahlreichen beteiligten Unternehmen auch eine „perfekte Koordination“ notwendig gewesen, um das Projekt fertig zu stellen.

„Mit dem neuen Kinderbecken wurde ein Highlight geschaffen, ein Leuchtturmprojekt für das Bad“, so Strumberger. Für Kinder und Familien sei hier nun ein hervorragendes Angebot bereitgehalten, um zu spielen und zu planschen. Und die Kinder hätten es in den ersten Tagen bereits gut angenommen. Damit werde der Freizeitwert von Vöhrenbach sowohl für Einheimische wie Gäste deutlich erhöht.

Die Planungen dauerten zwar einige Jahre, aber man habe nur „eins nach dem anderen“ realisieren, aber nun auch erfolgreich abschließen können. Der Gemeinderat sei bei diesem Projekt sehr engagiert, aber auch ungeduldig gewesen. Er habe alle wichtigen Weichen gestellt und nun wesentlichen Anteil daran, dass dieses Projekt innerhalb zwei Jahren umgesetzt werden konnte.

Zur Finanzierung sagte Bürgermeister Strumberger, dass die Stadt Vöhrenbach Zuschüsse von 114 000 Euro erhält. Der Planansatz liege bei 360 000 Euro. Stark engagiert habe sich hier auch der Bauhof, der immer wieder einsprang und hier wiederum ganz besonders Fred Heinze, der dieses Projekt mit viel Herzblut begleitet habe. Diese Auszeichnung für Fred Heinze wurde von den Zuhörern mit viel Beifall quittiert.

Pfarrer Martin Schäuble und Pfarrer Lutz Bauer übernahmen es dann gemeinsam, die neue Einrichtung zu segnen. Dass auch die Pfarrer dabei sind und dem Projekt nun auch Gottes Segen geben, so Pfarrer Schäuble, sei ein Zeichen, dass man in Kommune und Kirche gemeinsam auf dem Weg sei. Gerade das Wasser sei ein Symbol für das Leben, wie es ihm nicht zuletzt auch Pfarrer Michel Mvondo Ndi aus Afrika aus eigener Anschauung deutlich gemacht habe, der zur Zeit das Seelsorgeteam im oberen Bregtal als Urlaubsvertretung unterstützt. Und auch Pfarrer Lutz Bauer betonte die Bedeutung des Wassers. Die beiden Geistlichen segneten das Wasser und die künftigen Nutzer, Pfarrer Martin Schäuble besprengte das neue Becken mit Weihwasser.

Nach dem abschließenden Segen übernahmen es Bürgermeister Robert Strumberger und die Vorsitzende des Fördervereins Schwimmsport, Rita Ketterer, gemeinsam das Band über der Rutschbahn des Beckens durchzuschneiden und die neue Einrichtung damit offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Anschließend hatten dann die Gäste die Gelegenheit, miteinander auf das gelungene Projekt anzustoßen.