Unter dem neuen Firmennamen Walor Vöhrenbach wird der Automobilzulieferer Dold Kaltfließpressteile zukünftig seine Geschäftstätigkeiten betreiben. Diese Namensänderung gab der mit rund 240 Beschäftigten größte Arbeitgeber am Ort bekannt.

Dold wurde bereits am 28. November 2017 von der französischen Firma Walor International SA übernommen. Davor gehörte die Firma seit 1994 dem französischen Gévelot-Konzern an. Mit dem neuen Namen will man nach eigenen Angaben dem Firmenleitmotiv von Nähe, Dynamik und Flexibilität entsprechen, da alle zur Walor-Gruppe gehörenden Standorte unter dem gleichen Namen sowie der Angabe des Firmensitzes am Markt agieren.

Im Rahmen eines Managerworkshops, der in diesen Tagen in Vöhrenbach stattfand, wurde der neue Name bekannt gegeben. Mit Präsident Eric Lorin (Walor, Frankreich) und Geschäftsführer Arnaud Louise-Alexandrine (Walor, Vöhrenbach) sowie einer Delegation der jeweiligen Mitarbeiter enthüllte man in einer kleinen Feierstunde das Firmenlogo. Instandhaltungsleiter Stephan Haase enthüllte das neue Firmenschild an der Zerspanungshalle.

Doch nicht nur der Name spricht für die Gemeinsamkeit. Auch die Produkte sollen profitieren. Während Dold das Kaltfließpressen beherrscht, ergänzt Walor mit der dazugehörigen Fachkompetenz Zerspanen. Komplexe mechanische Lösungen entstehen auf diese Weise. National und international werden die Produkte angeboten, die in beiden Werken erarbeitet werden. Zum neuen Firmennamen gehört auch ein Kreis auf dem Logo. Dieser steht für das Bündnis zwischen Walor, Gévelot und Dold.

Der Zusammenschluss zeugt für 100 Jahre Innovation und Know-How. Dazu gehören ein seit 1913 im Arve-Tal ansässiger Pionier im Bereich der Zerspanung, ein seit über 150 Jahren in Vöhrenbach ansässiger Vorreiter der Präzisionsumformung und ein richtungsweisender Erfinder bei der Zerspanung von Airbag-Teilen aus Legé. Der Kreis steht außerdem für den gemeinsamen Buchstaben „o“ der drei Firmen. Damit wird auch an die Firmenhistorie von Walor, Gévelot und Dold erinnert.

Weiter verweise der Kreis auf den Planeten Erde. Walor ist auf drei Kontinenten und in fünf Ländern aktiv. Auf die neuen Herausforderungen, die kommen werden, will man gemeinsam antworten. Die Mitarbeiter als Seele des Unternehmens sollen unter dem neuen Namen die Anstrengungen aller Beteiligten in Richtung des Erfolgs lenken, so Präsidenten Eric Lorin (Walor, Frankreich) in seiner Rede, die von Ulrike Maier ins Deutsche übersetzt wurde.