Das Projekt Schwitzen statt Sitzen ermöglicht verurteilten Jugendlichen, eine Haftstrafe durch gemeinnützige Arbeiten zu vermeiden. Seit vielen Jahren kümmert sich Christian Muthmann vom Bezirksverein für soziale Rechtspflege als Diplom-Sozialarbeiter unter diesem Motto um Personen, die auf diese Weise ihre Strafe ableisten können.

Vor Jahren hat er sich den Linacher Stausee als sinnnvolles Betätigungsfeld ausgewählt. Muthmann koordiniert die Arbeiten und hilft auch selbst tatkräftig mit. Die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe kann durch gemeinnützige Arbeit abgewendet werden, wenn die verhängte Geldstrafe auch in Raten nicht bezahlt werden kann.

Bereits beim Anlegen des Wanderwegs rund um den Linach-Stausee in Vöhrenbach und beim Entholzen im abgelassenen See vor Jahren haben Jugendliche dort ihre Strafe abgearbeitet. Seit 1. Mai 2015 befindet sich Christian Muthmann im Ruhestand. Auf die Mithilfe von Jugendlichen beim weiteren Ausbau des Weges und bei der Pflege darf die Stadt Vöhrenbach aber weiter zählen. Muthmanns Nachfolge hat Sebastian Kopp angetreten.

Nun wird der Rundweg mit vereinten Kräften in Stand gehalten. Aktuell wurde die Böschung an einigen Stellen befestigt und nasse Stellen wurden mit einer Drainage versehen. Vöhrenbachs Bürgermeister Robert Strumberger machte sich selbst ein Bild von den Arbeiten am Rundweg.