Ein vielseitiger Informationsaustausch prägte die jüngste Ortschaftsratsitzung in Hammereisenbach. Aktuelles Thema war die Breitbandversorgung. Ortsvorsteher Peter Hummel führte dazu aus, dass an verschiedenen Bauabschnitten gearbeitet werde. Es gibt aber auch wechselnde Baustellen, die aus Verkehrsgründen oder gemäß Absprache mit den Hausbewohnern fortgeführt oder unterbrochen werden.

Hummel riet dazu, bei Problemen direkt mit dem Bautrupp zu reden oder ihn in Kenntnis zu setzen. Jeden Mittwoch finde eine Besprechung beim Materiallager neben dem Sportplatz statt, wo sich alle Betroffenen austauschen können. Für die Bürger gibt es eine Informationsveranstaltung nach den Ferien.

Handwerker ohne Interesse

Etwas ins Stocken geraten sind die vorgesehenen Arbeiten zur Erneuerung der Festhallenbeleuchtung und Sanierung des Festhalleneingangs. Es seien noch keine Angebote eingegangen, vermutlich aus Kapazitätsgründen der Handwerker, so der Ortsvorsteher. Nicht wie gewollt vorwärts gehe es auch mit dem Erscheinen der Ortschronik. Hier machten die neuen Datenschutzrichtlinien einen Strich durch die Rechnung. Es müsse eine Überarbeitung der so gut wie fertigen Unterlagen erfolgen. Damit werde sich die Herausgabe der Chronik ins nächste Jahr verschieben.

Bezüglich der Kanalgeruchsbelästigungen beim Anwesen Thomas King informierte Hummel, dass ein Ingenieurbüro an einer Lösung arbeitet. Froh ist man im Ort, dass die Arbeiten an der Kirchenuhr abgeschlossen sind und jetzt wieder die richtige Zeit angezeigt und geläutet wird.

Ruine wird saniert

Eine größere Baustelle wird demnächst bei der Ruine Neufürstenberg eingerichtet. Ab 1. Oktober kommen die beauftragten Firmen und beginnen mit der geplanten Sanierung. Etwa vier Wochen sind für die Gerüstaufstellung rund um die Burgmauern eingeplant. Sofern die Witterung es zulässt, folgen dann ab November die Betonarbeiten am historischen Gemäuer. Etwa ein Jahr dauern die Arbeiten.

Ortschaftsrat Detlef Schuler fragte, ob es schon Asylbewerberzuweisungen gebe. Hummel verneinte dies mit der Ergänzung, dass sich hier jedoch schnell etwas ändern könne. Auf Baugrundstücke wurde Bruno Honeck angesprochen. Der Ortsvorsteher erklärte, dass eine Auskunft bei der Stadt Vöhrenbach beantragt werden müsse, da sich das Grundbuchamt nicht mehr in Vöhrenbach, sondern in Villingen befinde.

Abgearbeitet wurde ein Teil des Ergebnisses der Verkehrsschau im März. Neuerdings gibt es deshalb ein Gefahrzeichen auf überquerende Fußgänger in der Nähe des Weißkopfenhofes, das Verkehrsteilnehmer aus Richtung Vöhrenbach jetzt im Blickfeld haben. Ein neuer Verkehrsspiegel beim Gasthaus Felsen kommt noch.