Geprüft werden soll auf Beschluss des Vöhrenbacher Gemeinderates, ob zwei bisher nicht genutzte städtische Flächen an der Hagenreute durch eine Änderung des Bebauungsplans einer anderen Nutzung zugeführt werden können.

Wohnhaus soll auf Garagen

In der Hagenreutestraße befinden sich vier Garagen. Hier hat die Besitzerin nun beantragt, auf diesen Garagen ein Wohnhaus zu errichten und dafür auch ein Stück von einem dahinterliegenden Grundstück der Stadt zu erwerben.

Im Bebauungsplan sind dort zwei Grundstücke aber als Grünflächen mit Treppenaufgang von der Hagenreute­straße zur Sommerbergstraße dargestellt.

Befreiung ist nicht möglich

Nach dem geltenden Baurecht kann wegen dieser Vorgaben auf diesen Grundstücken kein Wohnhaus errichtet werden, auch eine Befreiung ist dort nicht möglich. Andererseits wurde auf diesen städtischen Flächen nie eine Treppenanlage errichtet und ist wohl auch in Zukunft nicht vorgesehen. Tatsächlich handelt es sich um eine brachliegende, völlig ungenutzte und weitgehend wildbewachsene Grünfläche.

Von der Größe der Grundstücke könnten auf beiden Grundstücken noch Wohnhäuser gebaut werden, hieß es seitens der Verwaltung. Der Gemeinderat schloss sich grundsätzlich dem Vorschlag der Verwaltung an. Es gilt nun festzustellen, was eine entsprechende Planung durch ein Ingenieurbüro und Änderung des Bebauungsplanes an Kosten verursacht.

Fraktionen signalisieren Zustimmung

Über die Auftragsvergabe wird der Gemeinderat nach vorliegende entsprechende Angebot entscheiden. Für die CDU signalisierte Rüdiger Hirt Zustimmung. Es sei auf jeden Fall noch einmal zu prüfen, ob eine Treppe hier Sinn macht. Bauplätze wären auf jeden Fall zu begrüßen, wie auch Albert Schwörer (BWV) meinte. Wenn diese Änderung zu einem günstigen Preis möglich ist, sollte man dieses Vorhaben unterstützen, meinte er.