2018 hat der Gemeinderat Vöhrenbach entschieden, für die Feuerwehrabteilung Langenbach ein neues Fahrzeug zu beschaffen. Für das 34 Jahre alte Tanklöschfahrzeug (TSF) soll ein vergleichbares neues Fahrzeug, allerdings mit zusätzlichem Wassertank, angeschafft werden.

225.000 Euro im Haushalt eingestellt

Für dieses Tragkraftspritzenfahrzeug wurden im Haushaltsplan 225.000 Euro vorgesehen, und gleichzeitig ein Zuschuss von 52.000 Euro aus der Fachförderung berücksichtigt. Dieser Zuschuss ist im Sommer auch bewilligt worden. Die Ausschreibung erfolgte in zwei Losen, zum einen für das Fahrgestell mit dem Aufbau, zum anderen für die feuerwehrtechnische Ausstattung.

Kein Angebot für die Ausstattung

Für das Fahrgestell und den Aufbau gingen zwei Angebote ein, für die Ausstattung keines. Anfang Oktober wurden beim Vöhrenbacher Feuerwehrgerätehaus von den beiden Herstellern Vergleichsfahrzeuge vorgestellt. Für die Bewertung der beiden Angebote wurden zwei wesentliche Auswahlkriterien berücksichtigt. Zum einen der Preis, hier lag der günstigere Bieter bei 185.000 Euro, der zweite Bieter bei 201.000 Euro. Bei der Bewertung von Qualität und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge lag allerdings der zweite Bieter mit 48 von 55 Punkten klar vor dem ersten Anbieter mit 27 Punkten.

Verwaltung für teureren Bieter

Daher schlug die Verwaltung vor, den zweiten Bieter auszuwählen. Dabei wurde von den Gemeinderäten noch einmal nach dem Qualitätsunterschied gefragt. Feuerwehrkommandant Ralf Heizmann machte deutlich, dass das Fahrzeug der Firma Ziegler in vielen Bereichen eine wesentlich bessere Qualität und damit auch Haltbarkeit aufweise als das andere Fahrzeug, das von einem Unternehmen kommt, das in diesem Sektor noch nicht so lange aktiv sei.

Eine Rolle spielen bei der Beurteilung nicht nur das verwendete Material, sondern auch die Befestigungen und Halterungen und der Ausstieg aus dem Fahrzeug mit Atemschutzausrüstung.

Kämmerer Armin Pfriender erläuterte, dass statt der 225.000 Euro nun mit Gesamtkosten von 250.000 Euro zu rechnen sei. Dabei wird die feuerwehrtechnische Ausstattung, die bisher noch keine Angebote erbrachte, nochmals beschränkt ausgeschrieben.