Dabei waren es durchweg nicht nur die Masken, sondern auch die Tanzdarbietungen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beitragen. Gestartet wurde allerdings wie jedes Jahr mit dem Einzug der Heimatgilde: Elferrat und Prinzengarde sowie das Prinzenpaar mit Hofstaat und Sublodere zogen auf die Bühne.

Durch den Abend führte gewohnt souverän Sven Schätzle, der nun zuerst einmal das Prinzenpaar zu seinem offiziellen Tanz einlud. Nachdem Prinzessin Marina I. und Prinz Andreas II. diesen Tanz eröffnet hatten, waren dann auch die anderen Mitglieder der Heimatgilde auf der Bühne eingeladen, ihr Tanzbein zu schwingen.

Anschließend sorgte das Duo Nashville mit schwungvoller Musik für die erste Schunkelrunde, auch im weiteren Verlauf des Programms übernahmen sie immer wieder die musikalische Überbrückung und sorgten damit ebenfalls für Stimmung im Saal.

Acht Gruppen hatten sich an diesem Abend angesagt. Eine wichtige Rolle spielt hier inzwischen der Furtwanger Turnverein mit seinen Tanzgruppen, alle unter der Regie von Simone Puchinger, zu denen natürlich auch immer wieder Tänzerinnen aus Vöhrenbach gehören. Den Auftakt bildete „One2Step“ mit seinem Soldaten-Tanz.

Die „Release Dancers“ unterhielten dann gemeinsam mit “Jazzpiration“ mit Super-Mario und als schwungvoller Abschluss des Preismaskenballs traten zuletzt die Dance Devilz als tickendes Uhrwerk auf.

Eine wichtige Rolle beim Preismaskenball spielt natürlich auch die Prinzengarde, die schon bei der Ball-Eröffnung ihren Garde-Tanz vorführte, dann aber im Programm noch einmal als römische Gladiatoren auftraten und jedes Mal viel Beifall erhielten. Die Gruppe um Ute Möller tanzte dann als „Städtlestinker“ im Stinktier-Kostüm über die Bühne.

Erstmals seit rund 20 Jahren wieder Gast beim Preismaskenball in Vöhrenbach war der Narrenclub Neukirch als schwungvolle Indianer-Truppe. Sven Schätzle lud sie ein, auch in den kommenden Jahren wiederzukommen. Vöhrenbach liegt im hohen Wald, das zeigten dann die rustikalen „Highwälder“ vom Esterle-Clan mit Schotten-Karo und Dudelsackmusik. Und schließlich präsentierte sich die Gruppe um Katharina Schätzle als afrikanische Tänzerinnen mit viel Symbolik und Akrobatik.

Die Jury, bestehend aus dem Prinzenpaar sowie Achim Kirner und Michael Wilde, sorgte für eine interne Bewertung der Gruppen, eine direkte Platzierung gibt es bei der Prämierung nicht. Alle Gruppen boten hier noch einmal einen Ausschnitt aus ihren Vorführung.