Eine Lösung gibt es endlich bezüglich der reparaturbedürftigen Uracher Friedhofsmauer mit dem Seiteneingang, wie in der Sitzung des Uracher Ortschaftsrates deutlich wurde. Unterschiedliche Meinungen wegen der Eigentumsverhältnisse hatte es in der Vergangenheit gegeben. Ortsvorsteher Martin Schneider erklärte, dass dieses Thema in einer Vorortbesprechung im Juni geklärt wurden.

Zugegen waren damals unter anderem Pfarrer Paul Demmelmair, Bürgermeister Robert Strumberger, Ortsvorsteher Schneider und Vertreter der Erzdiözese Freiburg. Ergebnis der Zusammenkunft: Die Mauer und der Seiteneingang gehören der Kirche und somit muss und wird von dieser Seite aus auch eine Sanierung ausgeführt werden. In der Vergangenheit führte auch die Stadt Vöhrenbach bereits verschiedene Arbeiten aus. Dies dürfe aber nur als Entgegenkommen gewertet werden. Trotzdem werde die Stadt bei einer Sanierung einen Beitrag leisten.

Gefährlicher Seiteneingang

Der Seitenaufgang, der mittlerweile auch gefährlich ist und im Winter vereisen kann, wird demnächst aus Sicherheitsgründen gesperrt.

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Das Uracher Dorfgemeinschaftshaus war ebenfalls Thema der Sitzung. Markus Dannecker hält die Hallenreinigung für verbesserungswürdig. Diesbezüglich prüft Ortsvorsteher Schneider, welcher Umfang für diese Arbeiten vorgeschrieben ist. Dannecker regte an, ein weiteres, öffentlich zugängliches Telefon für Notrufe in der Halle einzurichten. Ein Telefon steht bisher nur in der Küche zur Verfügung.

Internet für Dorfgemeinschaftshaus gefordert

Einen Internetanschluss im Sitzungssaal des Dorfgemeinschaftshauses brachte Andreas Weißer in Gespräch. Das brächte den Vorteil, dass auftauchende Fragen schnell geklärt werden können und nicht bei einer anderen Besprechung erneut auf der Tagesordnung stehen, so Weißer. Schneider gibt diesen Wunsch weiter.

Der Ortsvorsteher informierte auch, dass der Defibrillator in Urach eingetroffen ist. Das Gerät soll aber nicht wie ursprünglich geplant in der öffentlichen Toilette installiert werden. Man will einen anderen Platz finden. Eingetroffen sind auch die Wanderschilder. Der Ortschaftsrat will selbst tätig werden und die Schilder entlang der Wanderstrecke anbringen.

Ein kompletter Zaun um den Löschweiher beim Dorfgemeinschaftshaus regte Markus Dannecker an. Grund ist der dahinter liegende Spielplatz.

Schandfleck Anschlagtafeln und Ruhebänke

Die nicht mehr schön aussehenden Anschlagstafeln waren Andreas Weißer ein Dorn im Auge. Weißer hätte auch gern, dass die Ruhebänke im Ort gepflegt aussehen. Allerdings stellt sich die Frage, wer das macht. In persönlichen Gesprächen will man entsprechende Personen finden.

Falsche Öffnungszeiten im Internet

Markus Dannecker berichtete von Beschwerden, weil auf Internetseiten die Öffnungszeiten der Gasthäuser nicht auf dem Laufenden sind. Wandergäste, die einkehren wollen, sind dann verärgert. Die Gasthäuser sollten deshalb auf diese wichtige Information hingewiesen werden. Uli Kleiser fragte nach Stelenplätzen auf dem Friedhof. Martin Schneider wusste, dass dieses Jahr noch ein entsprechendes Feld installiert wird.