Stürme, Trockenheit und Hochwasser – die Wetterkapriolen machen auch vor dem oberen Bregtal nicht Halt. Für Bürgermeister Robert Strumberger Anlass zu hinterfragen, wie man sich auf solche Ereignisse besser vorbereiten kann.

Mehrere Strecken gesperrt

Strumberger hat sich nach den Stürmen in jüngster Vergangenheit auch mit der Feuerwehr ausgetauscht. Nach dem Orkantief Sabine mussten mehrere Strecken rund um Vöhrenbach wegen umgefallener Bäume gesperrt werden. In diesem Zusammenhang fragt sich der Bürgermeister, warum nicht ein gewisser Sicherheitsabstand zwischen Wald und Straße möglich ist, dass so etwas künftig vermieden werden kann.

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Stromversorgung zum Teil unterbrochen

Auch die Stromversorgung sei von den Stürmen betroffen gewesen, es sei teilweise zu Stromausfällen gekommen. Vieles in der modernen Gesellschaft hänge ja mit der Stromversorgung zusammen. Smartphones würden glücklicherweise auch im Falle von Stromausfällen häufig noch funktionieren. Hierüber könnten also Informationen weitergegeben werden. Doch nicht jeder habe ein Handy, gerade in der älteren Generation. Auch hier stelle sich die Frage, wie im Notfall Informationen allgemein weitergegeben werden könnten.

„Engagement kann man nicht hoch genug einschätzen“

Ein großes Lob spricht Strumberger der Feuerwehr aus. Es sei enorm, was sie als Freiwillige Feuerwehr leiste. Das habe sich auch bei den jüngsten Einsätzen im Zusammenhang mit den Stürmen gezeigt. „Dieses Engagement kann man nicht hoch genug einschätzen.“

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Sicherheitsfragen auch bei Fastnachtsumzügen

Sensibilisiert seien Kommunen auch bei größeren Veranstaltungen wie beispielsweise Fastnachtsumzügen. Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehöre mittlerweile auch, dass Zufahrten zu solchen Menschenansammlungen erschwert oder verhindert würden, um die Gefahr eines Anschlages zu minimieren.

Sicherheitskonzepte immer aufwändiger

So dienten auch größere Feuerwehrfahrzeuge oder Container dazu, Straßen abzuriegeln für die Dauer eines Umzugs oder Fests. Die Sicherheitskonzepte würden immer aufwendiger. „Wir brauchen die Vereine, die Feuerwehr und das DRK, um solche Veranstaltungen zu begleiten“, würdigt Strumberger deren Einsatz fürs Gemeinwohl.