Getreu dem Motto „Gruselige Gestalten, Hexen und Gespenster, gucke uff em Hammer in alle Fenster“ führten die Hammricher Hexe (Rolf Dorer) und die Chefin der Burgnarren, Praxedis Dorer, durchs Programm und sorgten mit ihren Entdeckungen durch die verschiedenen Fenster für viele Lacher.

Monsternachwuchs gesucht, hieß es bei der gruseligen Verwandlung, die nicht nur die Burgräte sondern auch Bürgermeister Robert Strumberger zu unheimlichen Monster machte. Furchteinflößende Vampire zeigten ihre Tänze und saugten ihr Blut aus den Hammricher Hälsen. Die Hex‘ vom Hammer (Bruno Honeck) erinnerte an so manche Untat des vergangenen Jahres und auch Elsbeth Benz sah in ihrer Büttenrede durchs Fernglas und erzählte unglaubliche Dinge. So zum Beispiel von Baumrat Davis, der beim Narrenbaumfällen lautstark fluchte, da die zuvor mit Nägeln eingesetzten Äste sich nicht zersägen ließen.

Als Sprachwissenschaftler referierte Frank Lehnen über den „sprachlichen Matsch“ der Jugendsprache und klärte die Hammricher über die Bedeutung von Murmelschuppen und Ritzenflitzer auf. Das Hammereisenbacher Topthema, die Übernahme des Dorfladens, wurde von Praxedis Dorer und Carmen Hegenauer in ihrem Lied „Halli Galli“ aufgegriffen, begleitet von Wolfgang de Beyer auf der Gitarre. Sie ernteten damit viel Applaus.

Ein absoluter Höhepunkt war der Sketch der Burgzunft-Jugend über den Glühweinzauber. Die dargestellen Originale waren dank der nach Originalfotos gefertigten Masken bis in die letzte Reihe bestens zu erkennen. Die Darsteller hatten ihre Rollen bestens vorbereitet. Das Publikum war begeistert und vor allem die Musiker konnten sich vor Lachen kaum noch auf ihren Stühlen halten.

Regina Honeck, gespielt von Anna-Lena Heusler, Bianca Willmann, (Katharina Mai) und Saskia Willmann (Fabiola Augello) hatten immer den passenden Kommentar parat und Gust von der Bläser-AH (Christopher Preisinger) gab obendrein noch seinen Senf dazu. Manuela Honeck (Carmen Hegenauer) war stets auf der Suche nach dem nächsten Qowaz und einem lustigen Selfie, Sebastian Neininger (Ferdinand Schmidt) hatte immer den passenden Paragrafen parat und Simon Kleiser (Lisa Willmann) ist ja sowieso der Musiker für alle. Die Freude war groß, als die dargestellten Musiker auf die Narrenbühne neben ihre Doubles geholt wurden.

Die Schuhplattler-Gruppe nutzte in diesem Jahr Werkzeugkisten, Schraubenschlüssel und einen Spint als rhythmische Instrumente und wurde von Robert Scherzinger auf dem Akkordeon begleitet.

Zunftmeister Wolfgang Schulz präsentierte stolz zum Schluss die vielen Akteure und sprach allen seinen Dank aus. Der Musikverein sorgte unter der Leitung von Bianca Willmann den ganzen Abend für gute Stimmung und die Turnerfrauen für das leibliche Wohl.