Höhepunkt in der Hauptversammlung des Sozialverbandes VdK in Vöhrenbach waren die Ehrungen: Mit August Heizmann konnte eines der Mitglieder geehrt werden, die vor 70 Jahren, 1948, den VdK Vöhrenbach gründeten.

Vorsitzender Klaus Ketterer überreichte für 70 Jahre Mitgliedschaft das goldene Treuezeichen mit Brillanten und die entsprechende Urkunde des VdK. Er selbst zeigte sich beeindruckt von dieser langen Mitgliedschaft. Außerdem erinnerte er daran, dass August Heizmann auch lange sehr erfolgreich im Versehrten-Sport als Langläufer aktiv war.

Mit der Gründung des VdK 1948 hätten die Gründer die Anfänge für den wichtigsten und heute bundesweit größten Sozialverband gelegt. Glückwünsche und ein Präsent gab es auch von der Frauenbeauftragten des VdK-Kreisverbandes Donaueschingen, Monika Engesser. Darüber hinaus konnte Vorsitzender Klaus Ketterer für zehn Jahre im VdK Helmut Joachimsthaler, Erich King und Hermann Siedle auszeichnen.

Bei den Wahlen gab es geringfügige Veränderungen. Wieder gewählt wurden Vorsitzender Klaus Ketterer, der stellvertretende Vorsitzende Karl-Heinz Schneider und Kassiererin Mina Joachimsthaler. Neuer Schriftführer wurde Thomas Zech, als Frauenvertreterin wurde Andrea Jörgens gewählt und Beisitzer sind Bärbel Fürderer, Anita Arend und Rudi Nägele.

Klaus Ketterer berichtete über die verschiedenen Aktivitäten. Beliebt ist die Fahrt ins Blaue mit dem Kreisverband. Man habe sich Gedanken über die Zukunft des VdK Vöhrenbach gemacht. Doch es sei wichtig, die Eigenständigkeit zu behalten, zumal der Verein mit seinen 77 Mitgliedern bei nur geringen Veränderungen eine wichtige Rolle in Vöhrenbach spiele. Dabei arbeite man auch gut mit dem Furtwanger Vorsitzenden Gerhard Fehrenbach zusammen.

Als Vertreterin des Kreisverbandes gab die Frauenbeauftragte Monika Engesser erneut einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des VdK. Vor 70 Jahren wurden viele Ortsverbände und auch der Kreisverband Donaueschingen gegründet, was im vergangenen Jahr mit einer Feierstunde gewürdigt wurde. In diesen 70 Jahren habe sich der VdK immer um die Not der Menschen gekümmert, was von großer Wichtigkeit sei. Auch Klaus Ketterer machte deutlich, dass sich der VdK von einem Verein für die Opfer des Krieges zu einem großen Sozialverband für alle Menschen entwickelt habe, die in sozialen Bereichen Unterstützung benötigen.

Monika Engesser berichtete, dass die Mitgliederzahl im Kreisverband weiter um rund drei Prozent gestiegen sei. Die Wichtigkeit der Arbeit im VdK machte sie mit zwei Zahlen deutlich: Allein in Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr 11  000 Verfahren vor Gericht für die Mitglieder abgeschlossen. Dabei konnten rund neun Millionen Euro an Nachzahlungen erstritten werden. Dabei gehe es häufig nicht nur um den finanziellen Erfolg. Auch seelisch sei dies für die Betroffenen von großer Bedeutung.

Weiterhin sei der VdK der größte und auch immer noch am stärksten wachsende Sozialverband in ganz Deutschland. Er spiele eine wesentliche Rolle als sozialpolitischer Meinungsführer. Ein wesentliches Thema für den VdK sei aktuell beispielsweise die Alters- und Kinder-Armut.