Spannend, ein wenig aufgeregt, aber doch mit der Vorfreude auf einen neuen Lebensabschnitt, gingen 34 Kinder aus Vöhrenbach und den Ortsteilen Hammereisenbach, Urach und Langenbach in ihren ersten Schultag. Der evangelische Prädikant Peter Braake und der katholische Pfarrer Martin Schäuble nahmen bei einem ökumenischen Gottesdienst mit herzlichen Worten die Berührungsängste. Baarke sagte zu den Kindern, die sich mit Eltern, sowie Omas und Opas in der evangelischen Christuskirche eingefunden hatten, dass „Schule etwas anderes als Kindergarten, aber spannend ist“. Schäuble meinte: „Vieles kann gemeinsam bewältigt werden und wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns begleitet.“ Peter Baarke riet den Erstklässlern:“Haltet zusammen und geht miteinander.“

Gottes Segen auf dem Schulwege

Das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde während des Gottesdienstes unterstrichen, als gemeinsam die Lieder „Lasst uns miteinander“, „Du bist da, wo Menschen leben“, „Wo ich gehe, wo ich stehe“, „Halte zu mir, guter Gott“ und „Gott, dein guter Segen“ angestimmt wurden. Anschließend erhielten die Erstklässler den persönlichen Segen, wobei dies von den beiden Geistlichen durch Hand auf den Kopf legen ausgedrückt wurde. Nach dem gemeinsamen Vaterunser und Schlusslied verabschiedeten die beiden Geistlichen die neuen Schüler mit den besten Wünschen und viel Erfolg auf der ganzen Schullaufbahn.

Zwei Klassen zu je 17 Schülern

In der Josef-Hebting-Schule angekommen, wurden die Schüler in zwei Klassen mit je 17 ABC-Schützen eingeteilt. Die Klasse 1a wird von Lehrerin Andrea Groß geleitet und Jessica Rimpler übernimmt die Klasse 1b. Während sich die neuen Schüler in einer ersten Stunde gleich einer Aufgabe, nämlich dem Einstudieren zweier Lieder widmeten, begrüßte in der Festhalle Rektor Tim Lutz die Familienangehörigen.

Der Förderverein der Josef-Hebting-Schule kümmerte sich inzwischen um das Wohl der Gäste. Diana Schober, Vorsitzende des Fördervereins, warb in kurzen Worten um Mitgliedschaft im Förderverein. Fünf Euro Jahresbeitrag sind gut angelegt, meinte Schober, denn damit und mit Veranstaltungen ist es möglich, den Schulalltag schöner zu gestalten. Bei Problemen oder Wünschen bat die stellvertretende Vorsitzende des Elternbeirates, Kerstin Lux, um Kontaktaufnahme, damit besser miteinander als übereinander gesprochen wird.

Unter großem Applaus wurden darauf die zwei neuen Klassen in der Festhalle willkommen geheißen. Weiteren Beifall erhielten die Schüler für ihre Liedvorträge. Doch ohne ein kleines Präsent brauchten die Kinder nicht von der Bühne, denn Monika Grieshaber und Tatjana Farin vom Kinderschutzbund Furtwangen hatten für alle eine Bio-Brotbox parat.

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