Das war‘s dann wohl. Gegen 20.30 Uhr hatte der scheidende Ortsvorsteher Peter Hummel seine letzte Amtshandlung vollzogen. Die nächste Sitzung des Ortschaftsrats wird sein Nachfolger Patrick Hellenschmidt leiten. Zuvor führte Hummel noch Übergabegespräche. Weitere werden noch folgen, damit Hellenschmidt nach und nach informiert ist, welche Amtshandlungen, die oft auch im Hintergrund ablaufen, mit der Tätigkeit eines Ortsvorstehers zusammenhängen.

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Für den neuen Ortschaftsrat mit vier neuen und vier wiedergewählten Mitgliedern resümierte Hummel, welche Projekte noch am Laufen sind, kommen, oder einfach im Auge behalten werden müssen.

  • Bauarbeiten: Dazu gehört die Erschließung der hinteren Bahnhofstraße, Wegbelag anlegen zwischen Rathaus und Anwesen Michael Heini, technische Änderung bei der Abwassererfassung von Urach, damit die Geruchsbelästigung im Bereich Anwesen Thomas King beseitigt wird. Ein Ingenieurbüro plant gerade die Umsetzung.
Für ziemliche Sichtbehinderung sorgt der Wildwuchs bei der Fürstenbergbrücke in Hammereisenbach. Eventuelle Schäden an der Brücke werden so verdeckt.
Für ziemliche Sichtbehinderung sorgt der Wildwuchs bei der Fürstenbergbrücke in Hammereisenbach. Eventuelle Schäden an der Brücke werden so verdeckt. | Bild: Hartmut Ketterer
  • Hammerbach: Weiter müssen große Steine aus dem Hammerbach entfernt werden. Bei Hochwasser erzeugen die Steine hohe Wellen, die Schäden an den anliegenden Häusern verursachen. Abgestimmt werden muss dazu noch ein Termin mit der Firma und dem Amt für Boden- und Gewässerschutz.
  • Sportplatz: Ins Auge gefasst werden muss eine Sanierung des Hammereisenbacher Sportplatzes. Hier steht der Austausch des Sandes, etwa 250 Tonnen, im Raum. Die Kostenschätzung beläuft sich zwischen 50 000 Euro und 80 000 Euro.
  • Haushaltsüberträge: Bei den Planungen für den Haushalt 2020 geht es um Erledigung der in diesem Jahr geplanten Arbeiten. Das sind eine neue Festhallenbeleuchtung für 20 000 Euro, Vordach Festhalleneingang sanieren für 15 000 Euro und für 7500 Euro ein Wetterdach für die Bushaltestelle beim Rathaus. Mangels Angeboten kamen diese Arbeiten im Jahre 2019 nicht zur Ausführung. Da laut neuem Haushaltrecht ab dem kommenden Jahr keine Überträge mehr möglich sind, müssen diese Objekte neu beantragt und dann darüber abgestimmt werden.
  • Defibrillator: Aus den restlichen Verfügungsmitteln des Ortschaftsrates könnte noch ein zweiter Defibrillator in diesem Jahr angeschafft werden. Ins Auge gefasst hat man einen Platz in der Sparkasse. Allerdings muss dazu noch die Einwilligung des Geldinstitutes, sowie die der Hausbesitzer eingeholt werden.
  • Fischerhof: Peter Hummel führte im Laufe der Sitzung aus, dass eine Anfrage der Bruderdiakonie Fischerhof vorliegt, zwecks Vorstellung der Arbeiten und Aufgaben auf dem Fischerhof. Terminlich soll dies am 16. oder 23. Oktober über die Bühne gehen.